Redesign, Relaunch, Rebranding und Refactoring: der Unterschied erklärt

Redesign, Relaunch, Rebranding und Refactoring klingen ähnlich, sind aber vier verschiedene Projekte mit sehr unterschiedlichem Risiko. Wir erklären jeden Begriff in einem Satz, zeigen mit vier Fragen, was ihr braucht, und welche Pflichten beim Relaunch laut Google dazukommen.

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Relaunch & Projekte

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Autor

Dustin Tatarowicz

Dustin Tatarowicz

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„Wir brauchen einen Relaunch. Die Seite sieht einfach alt aus.“ So beginnen viele unserer Erstgespräche, und oft stellt sich nach wenigen Minuten heraus, dass etwas anderes gemeint ist. Manchmal reicht ein neues Erscheinungsbild, manchmal steckt eine neue Marke dahinter, manchmal geht es nur um Technik, die niemand sieht.

Redesign, Relaunch, Rebranding und Refactoring beschreiben vier verschiedene Projekte mit unterschiedlichem Aufwand und unterschiedlichen Risiken. Wer den falschen Begriff wählt, bekommt ein unpassendes Angebot oder unterschätzt, was bei Google auf dem Spiel steht. Dieser Beitrag liefert euch zu jedem Begriff eine Definition in einem Satz, vier Fragen zur Einordnung und die Pflichten, die bei einem Website-Relaunch dazukommen und beim Redesign entfallen.

Kurz gesagt (Stand September 2026)

Prüft vor jedem Angebot als Erstes, ob sich Adressen eurer Seiten ändern werden. Davon hängt ab, ob ihr ein Redesign oder einen Relaunch plant.

Ein Redesign ändert das Aussehen einer bestehenden Website. Ein Relaunch baut Struktur, Inhalte und oft Technik und Adressen neu. Ein Rebranding ändert die Marke selbst, also Name, Logo oder Auftritt, und die Website ist nur ein Teil davon. Refactoring räumt den Code auf, ohne dass Besucher:innen etwas sehen.

Was ist ein Redesign?

Ein Redesign ist die optische Überarbeitung einer bestehenden Website, bei der Struktur, Inhalte und Adressen weitgehend gleich bleiben. Neu werden Farben, Schriften, Layout und Bildsprache. Die Navigation, die Seitenaufteilung und meist auch das System im Hintergrund bleiben, wie sie sind. Genau das unterscheidet ein Redesign vom Relaunch: Google findet danach dieselben Seiten unter denselben Adressen, nur mit neuem Aussehen.

Ein typisches Beispiel aus dem Alltag eines kleinen Betriebs: Ein Tischler hat eine Website, deren Leistungen sauber gegliedert sind und die regelmäßig Anfragen bringt. Sie wirkt aber altmodisch, die Fotos sind klein und die Schrift auf dem Handy schwer lesbar. Hier genügen neue Gestaltung, größere Bilder und bessere Lesbarkeit, der Rest darf bleiben.

Der Aufwand eines Redesigns ist überschaubar, weil die Informationsarchitektur, also die Aufteilung der Inhalte, unangetastet bleibt. Es eignet sich für Websites, die inhaltlich noch funktionieren, aber nicht mehr zum heutigen Auftritt passen. Schreibt vor der Anfrage auf, was euch konkret am Aussehen stört, und prüft, ob Inhalte und Menü wirklich noch stimmen.

Was ist ein Relaunch?

Ein Relaunch ist der Neustart einer Website, bei dem Struktur, Inhalte und häufig auch Technik und Seitenadressen neu aufgebaut werden. Die Navigation wird neu gedacht, Texte werden überarbeitet oder neu geschrieben, oft wechselt das System im Hintergrund. Ein Relaunch schließt fast immer ein Redesign ein, geht aber deutlich weiter. Der entscheidende Unterschied für die Suche: Sobald sich Adressen ändern, ist ein Relaunch aus Googles Sicht ein Umzug.

Ein Beispiel: Ein Elektrobetrieb hat vor Jahren mit Hausinstallation angefangen und bietet heute auch Photovoltaik, Speicher und Wallboxen an. Die alte Website hat dafür keinen Platz, neue Leistungen stecken als Unterpunkte irgendwo im Menü. Neue Farben würden daran nichts ändern, hier muss die Struktur neu.

Ein Relaunch lohnt sich, wenn die Website nicht mehr zur Größe, zum Angebot oder zur Zielgruppe des Betriebs passt. Der Aufwand ist größer als beim Redesign, und es kommen Pflichten dazu, die weiter unten stehen. Ob sich der Schritt für euch rechnet, zeigt unser Beitrag Website-Relaunch: wann er sich lohnt. Legt vor einem Relaunch fest, welche Seiten es danach noch gibt und unter welcher Adresse.

Was ist ein Rebranding?

Ein Rebranding ist die Überarbeitung der Marke eines Unternehmens, also von Name, Logo, Farben, Tonalität oder Positionierung. Es ist der einzige der vier Begriffe, der nicht in erster Linie die Website meint, sondern das ganze Unternehmen. Die Website ist eine von vielen Stellen, an denen sich die neue Marke zeigen muss, neben Fahrzeugbeschriftung, Visitenkarten, Angeboten, Social-Media-Profilen und dem Google-Unternehmensprofil. Ein Logo-Relaunch oder Corporate-Design-Relaunch ist eine kleinere Form davon: Das Erscheinungsbild wird erneuert, Name und Positionierung bleiben.

Ein Beispiel: Ein Malerbetrieb wird vom Sohn übernommen, heißt künftig anders und will stärker Fassaden und Wärmedämmung in den Vordergrund stellen. Name, Logo und Botschaft ändern sich, die Website muss folgen. Ob dafür ein Redesign reicht oder ein Relaunch nötig ist, hängt davon ab, ob sich auch Domain und Seitenstruktur ändern.

Der Aufwand eines Rebrandings liegt vor allem außerhalb der Website: Markenentwicklung, Abstimmung, Austausch aller Drucksachen. Ein großes Rebranding zieht oft einen Relaunch nach sich, umgekehrt braucht aber kaum ein Relaunch ein Rebranding. Klärt zuerst, ob sich nur das Erscheinungsbild ändert oder auch Name und Domain, denn daran hängt der Aufwand für die Website.


Tabelle mit den vier Projektarten Redesign, Relaunch, Rebranding und Refactoring, jeweils mit dem, was sich ändert, und dem, was gleich bleibt, etwa bleiben beim Redesign Struktur und Seitenadressen erhalten.

Die vier Projektarten im Vergleich: Entscheidend für die Suche ist die Spalte, in der Adressen und Domain stehen.

Was ist Refactoring?

Refactoring ist das Aufräumen und Umbauen des Codes einer Website, ohne dass sich Aussehen oder Inhalte für Besucher:innen ändern. Der Begriff stammt aus der Softwareentwicklung und bedeutet dort dasselbe: Der Code wird sauberer, das sichtbare Verhalten bleibt gleich. Auf Websites heißt das zum Beispiel veraltete Erweiterungen ersetzen, doppelte Skripte entfernen, Bilder richtig ausliefern und die Ladezeit senken.

Ein Beispiel: Ein Sanitärbetrieb hat eine Website, die seit Jahren von wechselnden Leuten ergänzt wurde. Sie sieht ordentlich aus, lädt aber auf dem Handy spürbar langsam, und jede kleine Änderung bricht irgendwo das Layout. Hier hilft kein neues Design, sondern Aufräumen unter der Haube.

Refactoring ist oft günstiger und schneller als ein Relaunch, weil Gestaltung und Texte bleiben. Es lohnt sich bei gewachsenen Websites, die nach außen funktionieren, intern aber zur Last werden. Prüft vor einem teuren Neubau, ob eure Probleme eigentlich Technikprobleme sind, dann reicht vielleicht Refactoring.

Warum die vier Begriffe ständig durcheinandergeraten

Benutzt „Relaunch“ nur dann, wenn ihr Struktur und Inhalte wirklich neu aufbauen wollt. Im Alltag ist das Wort zum Sammelbegriff für „irgendetwas an der Website ändern“ geworden, egal ob es um eine Farbanpassung oder eine Neuentwicklung geht. Verbindliche Definitionen gibt es nicht, jede Agentur nutzt die Begriffe ein wenig anders. Deshalb helfen die Ein-Satz-Definitionen oben: Sie trennen danach, was sich ändert.

In echten Projekten mischen sich die Arten trotzdem. Ein Relaunch bringt fast automatisch ein Redesign mit, ein Rebranding zieht meist mindestens ein Redesign nach sich, und Refactoring läuft oft nebenher, wenn ohnehin jemand im Code arbeitet. Das ist kein Widerspruch, die Begriffe sind Werkzeuge zum Denken, keine Schubladen. Wichtig ist, für jeden Teil zu wissen, welcher Aufwand und welches Risiko dazugehört.

Unsere Beobachtung aus dem Studio: Ein guter Teil unserer Erstgespräche besteht darin, genau diese Begriffe zu sortieren, bevor über Leistungen gesprochen wird. Das kostet ein paar Minuten und verhindert Angebote, die am Bedarf vorbeigehen. Beschreibt einer Agentur lieber, was euch stört, als einen Begriff vorzugeben.

Redesign oder Relaunch: woran ihr erkennt, was ihr braucht

Beantwortet diese vier Fragen ehrlich, bevor ihr ein Angebot einholt. Erstens: Wenn euch vor allem das Aussehen stört, Menü und Inhalte aber noch passen, reicht meist ein Redesign. Zweitens: Wenn die Struktur nicht mehr zu eurem Angebot passt, Leistungen fehlen oder niemand die wichtigen Seiten findet, deutet vieles auf einen Relaunch.

Drittens: Ändern sich Name, Logo, Domain oder die Ausrichtung des Betriebs? Dann steht ein Rebranding an, und die Website ist ein Baustein davon. Viertens: Funktioniert die Website nach außen, ist aber langsam, fehleranfällig und schwer zu pflegen? Dann kommt zuerst Refactoring in Frage.

Eine Zusatzfrage entscheidet über das Risiko: Werden sich Adressen eurer Seiten ändern, weil Seiten zusammengelegt, umbenannt oder in ein neues System übertragen werden? Wenn ja, plant ihr einen Relaunch, egal wie ihr ihn nennt. Schreibt eure Antworten auf und gebt sie der Agentur mit, das ergibt ein präziseres Angebot als jeder Fachbegriff.


Vier Karten mit je einer Frage zur Einordnung eines Website-Projekts: nur das Aussehen führt zum Redesign, eine unpassende Struktur zum Relaunch, eine neue Marke zum Rebranding und reine Technikprobleme zum Refactoring.

Vier Fragen, eine Richtung: Wer bei Frage zwei oder bei den Adressen „ja“ sagt, plant einen Relaunch.

Welche Rolle ein Systemwechsel bei der Einordnung spielt

Klärt früh, ob das Content-Management-System gewechselt werden soll, denn das verändert Aufwand und Risiko stärker als das neue Design. Eine optische Überarbeitung innerhalb desselben Systems, etwa ein neues WordPress-Theme, ist ein überschaubares Projekt. Der Umstieg von einem Baukasten auf ein anderes System ist dagegen ein Relaunch, selbst wenn die Seiten danach fast gleich aussehen. Jedes System erzeugt seine Adressen nach eigenen Regeln, und damit ändern sich oft Adressen, ohne dass es jemand beabsichtigt hat.

Google rät ausdrücklich, solche Schritte zu trennen. In der Anleitung „Website migrieren“ heißt es: „Nimm die Änderungen an deiner Website nacheinander vor.“ Als Beispiel nennt Google Domainwechsel, CMS-Wechsel und neues Layout und empfiehlt: „verschiebe zuerst die Website zur neuen Domain und ändere dann das Layout deiner Website.“ Wenn ihr System und Gestaltung gleichzeitig ändern wollt, fragt eure Agentur, ob sich das in zwei Schritte teilen lässt.

Was beim Website-Relaunch schiefgeht, wenn man es für ein Redesign hält

Behandelt jedes Projekt, bei dem sich Adressen ändern, als Umzug und plant Weiterleitungen von Anfang an ein. Beim Redesign bleiben alle Adressen gleich, deshalb muss niemand an Weiterleitungen denken. Wird ein Relaunch mit dieser Haltung angegangen, laufen alte Adressen ins Leere: Links von anderen Websites, Einträge in Branchenverzeichnissen und die Treffer bei Google führen dann auf Fehlerseiten. Google beschreibt den Umgang damit in der Anleitung „Website migrieren“ für Website-Umzüge mit URL-Änderungen.

Der erste Schritt ist eine Liste. Google schreibt: „Ein wichtiger Schritt ist die Zuordnung der URLs deiner alten Website zu den URLs der neuen Website.“ Für die Umsetzung heißt es: „Wir empfehlen serverseitige permanente Weiterleitungen von den alten zu den neuen URLs entsprechend deiner Zuordnung.“ Gemeint sind Weiterleitungen mit den Statuscodes 301 oder 308, die laut Google bedeuten, „dass eine Seite dauerhaft an einen neuen Speicherort verschoben wurde.“

Der bequeme Ausweg, einfach alles auf die Startseite zu leiten, ist keiner. Google warnt: „Vermeide nach Möglichkeit, eine größere Zahl alter URLs zu einer einzelnen irrelevanten Ziel-URL weiterzuleiten, zum Beispiel zur Startseite der neuen Website. Das kann Nutzer verwirren und als soft 404-Fehler gewertet werden.“ Auch Bilder und PDF-Dateien gehören in die Liste, denn laut Google generieren diese Dateien „über die Google Suche oder Links bereits Traffic.“

Zur Dauer gibt Google eine klare Linie vor: „Behalte die Weiterleitungen möglichst lange bei, generell mindestens für ein Jahr.“ Sauber gesetzte Weiterleitungen kosten dabei keine Linkkraft, denn „301- und andere permanente Weiterleitungen haben keine negativen Auswirkungen auf den PageRank.“ Lasst euch vor dem Start die Liste alter und neuer Adressen zeigen und bestätigt schriftlich, wer die Weiterleitungen einrichtet.


Tabelle mit sechs Pflichten beim Website-Relaunch, jeweils mit einem wörtlichen Satz aus Googles Anleitung Website migrieren und dem Hinweis, ob die Pflicht bei einem Redesign ohne neue Adressen entfällt.

Diese Pflichten entstehen, sobald sich Adressen ändern. Beim reinen Redesign fallen sie weg, beim Relaunch sind sie Teil des Projekts.

Search Console und Rankings nach dem Relaunch

Richtet die Search Console vor dem Start ein und schaut in den Wochen danach regelmäßig hinein. Google nennt sie „sehr nützlich, besonders während einer Websiteverschiebung.“ Nach dem Start gilt: „Reiche die neue Sitemap in der Search Console ein. So kann Google die neuen URLs besser kennenlernen.“

Wer die Domain wechselt, soll laut Google zusätzlich „in der Search Console eine Adressänderung für die alte Website“ einreichen. Wie ihr die Berichte lest, zeigt unser Beitrag Google Search Console richtig nutzen.

Ein häufiger Fehler steckt in der Entwicklungsphase. Viele neue Websites werden während des Aufbaus für Suchmaschinen gesperrt, und diese Sperre bleibt beim Start versehentlich aktiv. Google schreibt dazu: „Entferne alle noindex- oder robots.txt-Anweisungen zum Blockieren von Inhalten, die nur für die Migration erforderlich waren.“ Ebenso typisch: „Oft verweisen Weiterleitungen auf falsche, nicht vorhandene URLs auf der neuen Website.“

Schwankungen in den ersten Wochen sind normal, Google schreibt: „Rechne mit vorübergehenden Schwankungen beim Website-Ranking.“ Für kleine bis mittelgroße Websites heißt es, es dauere „einige Wochen, bis die meisten Seiten migriert sind“, und das Ranking „pendelt sich nach einer Weile wieder ein.“ Legt den Start in eine ruhige Zeit eures Geschäfts und plant in den ersten Wochen feste Termine für den Blick in die Search Console ein. Weitere typische Stolperfallen stehen in 5 häufige Fehler beim Website-Relaunch.

Rebranding ohne neue Website? Was sich an der Website ändern muss

Tauscht beim Rebranding zuerst alles aus, was die Marke nennt oder zeigt, und fasst die Adressen nur an, wenn es sein muss. Ein Rebranding braucht nicht automatisch eine neue Website. Bleibt die Domain und passt die Struktur, reicht oft ein Redesign mit neuem Logo, neuen Farben und neuen Texten. Das ist der ruhigere Weg, weil sich für Google an den Adressen nichts ändert.

Auf der Website ändern müssen sich in jedem Fall Logo, Farben und Schriften, der Firmenname in Texten, im Seitentitel und in der Seitenbeschreibung für Suchergebnisse, das Impressum und die Datenschutzerklärung. Dazu kommen das Vorschaubild für geteilte Links, das kleine Symbol im Browser-Tab, E-Mail-Signaturen und Formulare mit automatischen Antworten. Außerhalb der Website gehören das Google-Unternehmensprofil und Branchenverzeichnisse dazu, damit Name und Adresse überall gleich lauten.

Kommt mit dem neuen Namen eine neue Domain, wird aus dem Rebranding für die Website ein Umzug mit allen Pflichten aus dem Abschnitt oben, inklusive Adressänderung in der Search Console. Hier greift Googles Rat, Domainwechsel und neues Layout nacheinander zu erledigen. Macht eine Liste aller Stellen, an denen der alte Name steht, und hakt sie nach dem Umstellen einzeln ab.

Warum wir manchmal von einem größeren Projekt abraten

Fragt eure Agentur direkt, ob es auch eine kleinere Lösung gibt, und achtet darauf, wie sie antwortet. Wirtschaftlich gäbe es für uns wenig Grund, jemandem zu widersprechen, der mit dem Wort „Relaunch“ ins Gespräch kommt. Trotzdem schlagen wir regelmäßig ein Redesign vor, wenn Struktur und Inhalte tragen. Ein unnötig großes Projekt bringt niemandem etwas außer kurzfristig uns.

Eine Beobachtung, die uns geprägt hat: Ein Innenausbau-Betrieb kam mit dem Wunsch nach einem kompletten Relaunch zu uns. Im Gespräch zeigte sich, dass Leistungen und Navigation gut funktionierten und nur die Optik aus einer früheren Phase stammte. Wir haben ein Redesign umgesetzt, schneller und günstiger als gedacht, und das Ergebnis traf genau das, was eigentlich gewünscht war.

Wenn sich mitten im Projekt zeigt, dass die Einordnung falsch war

Sprecht Budget und Zeitplan sofort neu ab, wenn aus dem Redesign ein Relaunch wird. Manchmal zeigt sich erst beim genauen Hinsehen, dass die Struktur doch nicht trägt, und dann ändern sich plötzlich auch Adressen. Das ist kein Zeichen schlechter Vorarbeit, der volle Umfang zeigt sich oft erst, wenn man in die bestehende Website einsteigt.

Heikel wird es, wenn der Wechsel stillschweigend passiert. Dann fehlen am Ende genau die Relaunch-Pflichten, die im Redesign-Angebot nicht vorgesehen waren, vor allem die Weiterleitungen. Fragt bei jeder Änderung am Umfang nach, ob sich dadurch Adressen ändern, und lasst die Antwort festhalten.

Fazit: was ihr heute, diese Woche und später tut

Heute: Ordnet euer Vorhaben mit den vier Fragen ein und beantwortet die Zusatzfrage, ob sich Adressen ändern werden. Prüft, ob ihr Zugang zur Search Console habt. Damit wisst ihr, ob ihr über ein Redesign, einen Relaunch, ein Rebranding oder Refactoring sprecht.

Diese Woche: Schreibt auf, was euch konkret stört, und legt bei einem geplanten Relaunch eine Liste eurer wichtigsten Seiten an, samt Bildern und PDF-Dateien. Beim Rebranding kommt die Liste aller Stellen dazu, an denen der alte Name steht. Was ein Projekt dieser Größe grob kostet, ordnet unser Beitrag Was kostet eine Webseite 2026 wirklich? ein.

Später: Beim Relaunch nach dem Start die neue Sitemap einreichen, die Weiterleitungen mindestens ein Jahr stehen lassen und die Search Console in den ersten Wochen regelmäßig prüfen. Wenn ihr dabei Unterstützung wollt, findet ihr unser Angebot unter Webdesign für Mittelstand und Handwerk.

Redesign, Relaunch oder Rebranding: was steht bei euch an?

Schickt uns die Adresse eurer Website und zwei Sätze dazu, was euch stört. Wir schauen sie uns mit euch an und sagen ehrlich, ob ihr ein Redesign, einen Relaunch, ein Rebranding oder eher Refactoring braucht, und ob sich dabei Adressen ändern. Schreibt uns dafür kurz über das Kontaktformular. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden, persönlich und ohne Vertriebsgespräch.