Kann jeder eure Website benutzen?
Adresse eingeben, rund 25 Sekunden warten. Wir öffnen eure Seite in einem echten Browser und prüfen 105 Regeln der Barrierefreiheit — auf Handy und Desktop.
Geprüft wird gegen die WCAG 2.2, auf die das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verweist.

Wir sagen euch, was davon wirklich dringend ist.
Eine Liste mit Befunden hilft wenig, wenn unklar bleibt, was zuerst drankommt. Wir ordnen die Punkte nach Aufwand und Wirkung und sagen ehrlich, was sich in einem Nachmittag beheben lässt und was nicht.
- Befunde nach Dringlichkeit sortiert
- Was die Maschine nicht messen kann, von Hand geprüft
- Einschätzung zur Betroffenheit nach BFSG
- Klare Aussage: selbst machen oder machen lassen

- 1Ihr schickt uns Ergebnis und Kontaktdaten über das Formular.
- 2Wir gehen eure Seite mit Tastatur und Vorlesehilfe durch.
- 3Innerhalb von 24 Stunden meldet sich ein Mensch bei euch.
Fragen zum Barrierefreiheits-Check
Was Betriebe uns dazu am häufigsten fragen.
Was ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz?
Das BFSG setzt eine europäische Richtlinie in deutsches Recht um. Es verlangt, dass bestimmte Produkte und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen nutzbar sind — auch im Netz. Es gilt seit dem 28. Juni 2025. Für Websites heißt das vor allem: lesbare Kontraste, bedienbar mit der Tastatur, beschriftete Formulare und Bilder, die Vorlesehilfen erklären können.
Gilt das Gesetz auch für uns?
Das hängt an zwei Fragen. Erstens: Bietet ihr Verbrauchern über die Website eine Dienstleistung an — einen Shop, eine Buchung, eine Terminvereinbarung, einen Vertragsabschluss? Eine reine Visitenkarten-Website fällt in der Regel nicht darunter. Zweitens: Wie groß ist das Unternehmen? Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Umsatz oder Bilanzsumme sind bei Dienstleistungen ausgenommen, bei Produkten nicht. Im Ergebnis des Checks beantwortet ihr drei Fragen und bekommt eine erste Einschätzung. Eine Rechtsberatung ist das nicht.
Was genau misst dieser Check?
Wir öffnen eure Seite in einem echten Browser — einmal als Handy, einmal als Desktop — und lassen 105 Prüfregeln darüberlaufen. Geprüft wird gegen die WCAG 2.2, also den Standard, auf den das Gesetz über die Norm EN 301 549 verweist. Die Befunde ordnen wir den vier Prinzipien des Standards zu: wahrnehmbar, bedienbar, verständlich, robust.
Heißt ein guter Wert, dass wir fertig sind?
Nein, und das sagen wir lieber deutlich. Eine automatische Prüfung findet zuverlässig, was sich messen lässt: Kontrastwerte, fehlende Beschriftungen, kaputte Auszeichnungen. Sie kann nicht beurteilen, ob ein Alternativtext das Bild wirklich beschreibt, ob die Reihenfolge beim Durchtabben Sinn ergibt oder ob eure Texte verständlich sind. Dafür braucht es einen Menschen, der die Seite mit Tastatur und Vorlesehilfe durchgeht.
Was ist der häufigste Mangel?
Zu blasser Text. Graue Schrift auf hellem Grund sieht im Entwurf edel aus und ist für viele schlicht unlesbar — im Sonnenlicht, mit Lesebrille, mit einer Sehschwäche. Meist genügt es, ein Grau um zwei, drei Stufen abzudunkeln. Das kostet fast nichts und ändert an der Gestaltung kaum etwas.
Sieht eine barrierefreie Website nicht langweilig aus?
Nein. Die allermeisten Korrekturen sieht man der Seite gar nicht an: eine Beschriftung, die nur Vorlesehilfen hören, ein etwas dunkleres Grau, eine Sprungmarke, die erst beim Tabben auftaucht. Barrierefrei heißt nicht schmucklos, es heißt sorgfältig gebaut.
Wir haben eine Website von einem Baukasten. Können wir überhaupt etwas ändern?
Meistens ja. Kontraste, Alternativtexte, Formularbeschriftungen und Überschriftenebenen lassen sich in fast jedem System einstellen. Ein Teil der Befunde entsteht durch den Baukasten selbst — die gewichten wir im Ergebnis entsprechend niedriger und sagen euch, was davon in eurer Hand liegt.
Was passiert mit der geprüften Adresse und dem Ergebnis?
Nichts. Wir speichern weder die Adresse noch das Ergebnis, und die Antworten aus dem Fragebogen bleiben in eurem Browser. Erst wenn ihr eine Einschätzung anfordert, schickt ihr uns die Messwerte zusammen mit euren Kontaktdaten — dann sehen wir sie, sonst nicht.

