CMS.
Ein CMS, kurz für Content-Management-System, ist eine Software, mit der sich Texte, Bilder und Seiten einer Website ohne Programmierkenntnisse pflegen lassen.
Ein CMS, ausgeschrieben Content-Management-System, ist die Software hinter einer Website, mit der du Inhalte bearbeitest, ohne Code zu schreiben. Du meldest dich in einer Oberfläche an, änderst einen Text, tauschst ein Bild oder legst eine neue Seite an, und das System sorgt dafür, dass die Änderung auf der Website erscheint. Bekannte Beispiele sind WordPress, Shopify, Wix, Squarespace, Joomla und Webflow.
So funktioniert ein CMS
Ein CMS trennt Inhalt und Gestaltung. Das Design legt einmal fest, wie Überschriften, Bilder und Abstände aussehen. Inhalte wie Texte, Blogbeiträge oder Referenzen pflegst du getrennt davon in Feldern oder Sammlungen, und das System setzt beides zu fertigen Seiten zusammen. So kann auch jemand ohne Technikwissen einen Beitrag veröffentlichen, ohne das Layout zu beschädigen.
Wie verbreitet die einzelnen Systeme sind, misst W3Techs. Stand 4. Oktober 2026 läuft WordPress dort auf 40,2 Prozent aller Websites, das entspricht 58,6 Prozent der Websites mit erkennbarem CMS. Zum Vergleich: Shopify kommt auf 5,4 Prozent aller Websites, Wix mit 4,2, Squarespace mit 2,4, Joomla mit 1,1 und Webflow mit 0,8 Prozent. Bei 31,5 Prozent aller Websites erkennt W3Techs gar kein CMS.
Worauf du als Betrieb achten solltest
Wähle das System danach, wer die Seite später pflegt. Wenn du selbst Texte, Bilder und Stellenanzeigen austauschen willst, zählt eine einfache Oberfläche mehr als jede Zusatzfunktion. Lass dir die Bearbeitung vor dem Start einmal zeigen und probiere sie selbst aus.
Verbreitung ist kein Qualitätsmerkmal. Ein weit verbreitetes System hat viele Erweiterungen und Fachleute, braucht aber auch regelmäßige Updates. Wie unterschiedlich Systeme bei der Ladezeit abschneiden, haben wir in WordPress, Wix, Jimdo, TYPO3: welches System lädt in Köln am schnellsten? gemessen.
Kläre vorher, wie du deine Inhalte wieder herausbekommst. Nach unserer Einschätzung ist ein späterer Umzug bei geschlossenen Baukästen oft aufwendiger als bei offenen Systemen. Frag nach einer Exportmöglichkeit, bevor du dich festlegst.
Rechne laufende Kosten mit ein. Lizenzen, Hosting, Updates und Erweiterungen fallen jedes Jahr an, nicht nur beim Start. Eine Einordnung findest du auf unserer Seite zu Website-Kosten.
Häufige Fragen zum CMS
Ist WordPress das beste CMS? WordPress ist laut W3Techs mit Abstand das meistgenutzte System, aber nicht automatisch das passendste. Für eine kleine Firmenwebsite kann ein schlanker Baukasten reichen, für einen Onlineshop ist ein eigenes Shopsystem oft sinnvoller.
Brauche ich überhaupt ein CMS? Wenn sich deine Inhalte fast nie ändern, nicht zwingend. Sobald du Referenzen, Stellenanzeigen oder Blogbeiträge veröffentlichen willst, spart ein CMS viel Abstimmung. Auch ein Onepager lässt sich mit einem CMS pflegen.
Beeinflusst das CMS die Ladezeit? Ja, über Vorlagen, Erweiterungen und Hosting. Ob deine Seite schnell genug ist, zeigen die Core Web Vitals.
Welches System zu deinem Betrieb passt, klären wir am Anfang jedes Projekts im Webdesign, bevor die Gestaltung beginnt.
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