Favicon.

Kurz erklärt

Ein Favicon ist das kleine Symbol einer Website, das Browser im Tab und in Lesezeichen zeigen und das Google auch in den Suchergebnissen neben dem Seitennamen einblendet.

Stand 5. Oktober 2026 · Dustin Tatarowicz, marschfahrt

Ein Favicon ist das kleine Symbol, das der Browser im Tab neben dem Seitentitel und in den Lesezeichen anzeigt. Google blendet es außerdem in den Suchergebnissen neben dem Namen deiner Website ein. Für einen Betrieb ist das mehr als Kosmetik: In einer Liste von Suchergebnissen ist dein Logo oft das Erste, woran dich jemand wiedererkennt. Laut Google Search Central gibt es allerdings keine Garantie, dass dein Favicon in der Suche erscheint, selbst wenn du alle Richtlinien erfüllst.

So funktioniert ein Favicon

Das Favicon ist eine Bilddatei, auf die deine Startseite im Kopfbereich verweist. Laut Google genügt dafür ein Link-Element mit dem Attribut rel="icon" und der Adresse der Datei. Google akzeptiert außerdem die Varianten shortcut icon und apple-touch-icon.

Google liest das Favicon beim Crawlen deiner Startseite aus. Dafür müssen laut Search Central der Googlebot die Startseite und der Googlebot für Bilder die Favicon-Datei abrufen dürfen. Nach einer Änderung kann es laut Google einige Tage bis mehrere Wochen dauern, bis Google die Startseite erneut verarbeitet hat und das neue Symbol übernimmt.

Worauf du als Betrieb achten solltest

Liefere eine quadratische Datei mit mindestens 48 × 48 Pixeln. Laut Google muss das Favicon quadratisch sein und mindestens 8 × 8 Pixel groß, empfohlen werden mindestens 48 × 48 Pixel, damit es auf verschiedenen Oberflächen gut aussieht. Unterstützt werden unter anderem ICO, PNG, GIF und JPEG. SVG nennt Google in dieser Liste nicht, leg deshalb zusätzlich eine PNG- oder ICO-Version an.

Vereinfache dein Logo, statt es nur zu verkleinern. Google verlangt eine grafische Darstellung deines Website-Logos, damit Nutzer dich schnell erkennen. In Projekten sehen wir oft, dass ein langer Schriftzug auf Favicon-Größe zu einem unlesbaren Strich schrumpft. Besser funktionieren ein Bildzeichen oder ein einzelner Buchstabe aus deinem Corporate Design mit kräftigem Kontrast.

Lass die Adresse der Favicon-Datei dauerhaft gleich. Laut Google sollte sich die Favicon-URL möglichst nicht ändern. Wer bei jedem Relaunch einen neuen Dateinamen vergibt, wartet danach unnötig, bis Google das Symbol neu verarbeitet hat.

Prüfe, ob deine robots.txt die Datei sperrt. Liegt das Favicon in einem Ordner, den du für Suchmaschinen blockierst, erfüllt es die Richtlinien von Google nicht mehr und kann nicht angezeigt werden.

Häufige Fragen zum Favicon

Kann ich das Favicon direkt bei Google hochladen? Nein. Google holt es sich beim Crawlen von deiner Startseite. Du kannst aber laut Google mit dem URL-Prüftool der Search Console eine erneute Indexierung der Startseite anfordern. Mehr dazu in Die Google Search Console richtig nutzen.

Darf eine Subdomain ein eigenes Favicon haben? Ja. Google unterstützt ein Favicon pro Hostname. Ein Shop unter shop.deinbetrieb.de kann also ein anderes Symbol zeigen als die Hauptseite, ein Unterordner wie deinbetrieb.de/shop dagegen nicht. Wie Subdomain und Hauptname zusammenhängen, erklärt der Eintrag Domain.

Warum zeigt Google noch mein altes oder gar kein Favicon? Meist hat Google die Startseite seit der Änderung noch nicht neu verarbeitet, oder die Datei ist nicht quadratisch beziehungsweise nicht abrufbar.

Ein Favicon ist schnell erstellt, wirkt aber nur, wenn Logo, Farben und Website zusammenpassen. Wenn du dafür Unterstützung willst, schau dir unser Webdesign an.

Dein Logo soll auch im Browser-Tab und bei Google wiedererkannt werden? Wir gestalten Favicon und Website aus einem Guss.

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