CPC.
Der CPC (Cost per Click) ist der Betrag, den du für einen einzelnen Klick auf deine Anzeige zahlst. Bei Google Ads entsteht er in einer Auktion und liegt oft unter deinem Höchstgebot.
CPC steht für Cost per Click, auf Deutsch Kosten pro Klick. Du zahlst nicht dafür, dass deine Anzeige gezeigt wird, sondern erst dann, wenn jemand auf sie klickt. Laut Google heißt dieses Preismodell gelegentlich auch Pay per Click. Für einen Betrieb ist der CPC die Größe, die bestimmt, wie viele Besucher ein festes Werbebudget bringt, und damit am Ende auch, was eine Anfrage kostet.
So entsteht der Klickpreis bei Google Ads
Du legst ein maximales Gebot fest, bezahlt wird der tatsächliche CPC. Laut Google ist das maximale CPC-Gebot der Höchstbetrag, den du für einen Klick zu zahlen bereit bist, solange du keine Gebotsanpassungen oder den auto-optimierten CPC nutzt. Der tatsächliche CPC ist der Endbetrag auf deiner Rechnung und liegt laut Google oft darunter, manchmal sogar deutlich.
Der Grund ist die Auktion. Laut Google zahlst du höchstens so viel, wie nötig ist, um die Schwellenwerte für den Anzeigenrang zu erreichen und den Mitbewerber direkt unter dir zu übertreffen. In den Anzeigenrang fließen neben dem Gebot unter anderem die Anzeigenqualität mit voraussichtlicher Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Landingpage ein. Plätze über den Suchergebnissen sind laut Google in der Regel teurer als Plätze darunter.
Worauf du als Betrieb achten solltest
Lies Werte aus dem Keyword-Planer als Gebotsspanne, nicht als Preis. Der Keyword-Planer zeigt laut Google ein Gebot für obere Positionen im unteren und im oberen Bereich, ungefähr das 20. und das 80. Perzentil früherer Gebote. Bei unserem Abruf für Deutschland am 12.10.2026 lag diese Spanne für „elektriker köln" bei 2,11 bis 6,86 Euro und für „klempner notdienst" bei 4,04 bis 14,07 Euro.
Rechne vom Klick bis zur Anfrage. Kostet ein Klick 4 Euro und fragt jeder zwanzigste Besucher an, kostet dich eine Anfrage 80 Euro. Ob das günstig ist, hängt an deinem Auftragswert, nicht am Klickpreis. Deshalb lohnt der Blick auf die Conversion Rate deiner Zielseite mindestens so sehr wie der Blick auf das Gebot.
Senke den Klickpreis über Qualität statt über ein niedrigeres Gebot. Laut Google führen Anzeigen mit höherer Qualität normalerweise zu niedrigeren Kosten. In Projekten sehen wir oft, dass eine eigene Landingpage pro Leistung mehr bewirkt als ein gesenktes Gebot.
Häufige Fragen zum CPC
Was ist ein guter CPC? Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht. Laut Google gibt es keinen festen Preis für Google Ads, und Begriffe mit klarer Kaufabsicht sowie Regionen mit viel Wettbewerb sind in der Regel teurer. Vergleiche deinen CPC deshalb mit deinen eigenen Werten für dieselben Suchbegriffe.
Kann der tatsächliche CPC über meinem Gebot liegen? Ja, laut Google etwa dann, wenn du den auto-optimierten CPC oder eine Gebotsanpassung nutzt. Ohne diese Funktionen zahlst du nie mehr als dein maximales Gebot.
Was ist der Unterschied zum CPM? Beim CPC zahlst du pro Klick, beim CPM pro 1.000 Einblendungen. Wie viele Einblendungen zu Klicks werden, zeigt dir die Klickrate.
Ob dein Budget zuerst in Anzeigen oder in Suchmaschinenoptimierung fließen sollte, besprechen wir in SEO oder Ads: wo dein Budget zuerst hin sollte.
Verwandte Begriffe
Du willst wissen, was dich eine Anfrage wirklich kostet, nicht nur ein Klick? Wir rechnen Klickpreis, Zielseite und Abschlussquote mit dir durch und steuern danach.
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