CPM / TKP.

Kurz erklärt

Der CPM (Cost per Mille), auf Deutsch Tausend-Kontakt-Preis oder TKP, gibt an, wie viel 1.000 Impressionen einer Anzeige kosten, also 1.000 Einblendungen auf einem Bildschirm.

Stand 5. Oktober 2026 · Dustin Tatarowicz, marschfahrt

CPM steht für Cost per Mille, wobei mille das lateinische Wort für tausend ist. Im Deutschen heißt dieselbe Kennzahl meist Tausend-Kontakt-Preis, kurz TKP. Sie zeigt, wie viel du im Schnitt bezahlst, damit deine Anzeige 1.000 Mal eingeblendet wird. Für einen Betrieb, der auf Facebook und Instagram wirbt, ist der CPM so etwas wie der Eintrittspreis: Er sagt, wie teuer Aufmerksamkeit in deiner Zielgruppe gerade ist, aber noch nichts darüber, ob daraus Anfragen werden.

So berechnet Meta den CPM

Laut Meta ist der CPM der ausgegebene Betrag geteilt durch die Impressionen, mal 1.000. Metas eigenes Beispiel: 50 US-Dollar Ausgaben bei 10.000 Impressionen ergeben einen CPM von 5 US-Dollar. Meta beschreibt die Kennzahl als gängigen Maßstab, um die Kosteneffizienz von Kampagnen zu vergleichen.

Entscheidend ist, was als Impression zählt. Laut Meta wird eine Impression gezählt, wenn eine Anzeige zum ersten Mal auf dem Bildschirm erscheint. Scrollt jemand weg und wieder zurück, bleibt es eine Impression. Sieht dieselbe Person die Anzeige an einem Tag zweimal, sind es zwei. Impressionen sind deshalb nicht dasselbe wie Reichweite, die laut Meta die Konten zählt, die deine Anzeige mindestens einmal gesehen haben. Bei Google Ads ist CPM vor allem eine Gebotsart im Displaynetzwerk: laut Google der Betrag, den du pro 1.000 Impressionen zu zahlen bereit bist.

Worauf du als Betrieb achten solltest

Bewerte den CPM nie allein. Günstige Einblendungen nützen nichts, wenn niemand klickt oder anfragt. Lies ihn immer zusammen mit der Klickrate und den Kosten pro Anfrage. Ein höherer CPM lohnt sich, wenn die Zielgruppe genauer passt.

Vergleiche nur Kampagnen mit demselben Werbeziel. Laut Meta sucht das Ziel Bekanntheit möglichst viele Menschen, die sich an die Anzeige erinnern, das Ziel Leads dagegen Menschen, die eher bereit sind, ihre Daten zu teilen. Die CPMs beider Kampagnen messen also Unterschiedliches.

Behalte im Blick, wie oft dieselben Menschen deine Anzeige sehen. Teilst du die Impressionen durch die Reichweite, erhältst du, wie oft ein Konto deine Anzeige im Schnitt gesehen hat. In Projekten sehen wir oft, dass in kleinen regionalen Zielgruppen dieselben Menschen eine Anzeige schnell sehr häufig sehen. Dann helfen neue Motive meist mehr als mehr Budget.

Häufige Fragen zum CPM

Was ist ein guter CPM? Eine seriöse Zahl, die für alle Betriebe gilt, gibt es nicht. Vergleiche deine eigenen Kampagnen über die Zeit und achte darauf, was am Ende eine Anfrage kostet. Was Meta-Werbung insgesamt kostet, ordnen wir in Meta Ads 2026: Was Werbung auf Facebook und Instagram wirklich kostet ein.

Was ist der Unterschied zwischen CPM und CPC? Der CPM bezieht die Kosten auf 1.000 Impressionen, der CPC (Cost per Click) auf einen einzelnen Klick. Der CPM sagt also, was Sichtbarkeit kostet, der CPC, was ein Besuch kostet.

Sind TKP und CPM dasselbe? Ja. TKP ist die deutsche Bezeichnung. Im deutschen Meta-Hilfebereich heißt die Kennzahl „CPM (Kosten pro 1.000 Impressionen)". Wo du sie im Werbekonto findest, zeigt unsere Anleitung zum Meta-Werbeanzeigenmanager.

Wenn du nicht selbst zwischen CPM, Klickrate und Kosten pro Anfrage abwägen willst, übernehmen wir Steuerung und Auswertung im Ad Management.

Keine Lust, selbst zwischen CPM, Klickrate und Kosten pro Anfrage abzuwägen? Wir steuern deine Kampagnen und werten sie für dich aus.

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