Conversion Rate.

Kurz erklärt

Die Conversion Rate gibt in Prozent an, wie viele Besucher oder Sitzungen zu einer gewünschten Aktion wie einer Anfrage oder einem Kauf führen.

Stand 5. Oktober 2026 · Dustin Tatarowicz, marschfahrt

Die Conversion Rate, auf Deutsch Konversionsrate, zeigt, wie viel Prozent deiner Besucher oder Sitzungen zu einer gewünschten Aktion führen. Diese Aktion heißt Conversion. Für einen Handwerksbetrieb ist das meist eine Anfrage über das Formular, ein Anruf oder eine Terminbuchung, für einen Onlineshop ein Kauf. Die Kennzahl sagt dir also nicht, wie viele Menschen deine Website sehen, sondern wie gut sie aus diesen Besuchen Anfragen macht.

So funktioniert die Conversion Rate

Die Formel lautet: Conversions geteilt durch Besucher oder Sitzungen, mal 100. Ein Rechenbeispiel: Kommen in einem Monat 40 Anfragen bei 2.000 Sitzungen zusammen, liegt die Conversion Rate bei 2 Prozent. Nenne dabei immer die Bezugsgröße. Bezogen auf Besucher ergibt sich ein anderer Wert als bezogen auf Sitzungen, weil ein Besucher mehrere Sitzungen haben kann.

In Google Analytics 4 läuft die Messung laut Google in Stufen ab. Zuerst erfasst du Handlungen als Ereignisse, zum Beispiel ein abgeschicktes Formular. Die wichtigen davon markierst du als Schlüsselereignisse. Verknüpfst du Google Analytics mit Google Ads, werden daraus Conversions, mit denen die Werbung arbeitet.

Worauf du als Betrieb achten solltest

Leg fest, was bei dir als Conversion zählt, bevor du misst. Ein Klick auf die Telefonnummer, ein abgeschicktes Formular und eine Nachricht per Messenger sind unterschiedliche Dinge. Zähle nur, was wirklich auf eine Anfrage hindeutet, und schreib die Definition für dein Team auf.

Vergleiche dich mit dir selbst, nicht mit Durchschnittswerten aus dem Netz. Allgemeine Branchenzahlen passen selten zu deinem Angebot, deiner Region und deinen Preisen. Aussagekräftig ist, ob deine eigene Rate nach einer Änderung steigt.

Verbessere zuerst die Seite, dann den Besucherstrom. Unklare Angebote, lange Formulare und langsame Ladezeiten kosten Anfragen, egal wie viele Menschen kommen. Wie du Ladezeit misst, erklärt der Eintrag Core Web Vitals. Warum mehr Besucher allein selten helfen, zeigt unser Beitrag Mehr Anfragen kommen selten von mehr Traffic.

Ändere immer nur eine Sache auf einmal. Wenn du Überschrift, Formular und Bilder gleichzeitig austauschst, weißt du hinterher nicht, was gewirkt hat.

Häufige Fragen zur Conversion Rate

Was ist eine gute Conversion Rate? Eine seriöse Zahl für alle Branchen gibt es nicht. Ob ein Wert gut ist, hängt davon ab, was du als Conversion zählst, woher die Besucher kommen und welche Bezugsgröße du nutzt. Entscheidend ist die Entwicklung deiner eigenen Werte.

Was ist der Unterschied zwischen Schlüsselereignis und Conversion? Laut Google ist ein Schlüsselereignis in Google Analytics 4 ein Ereignis, das du als besonders wichtig markierst. Als Conversion zählt es in Google Ads, wenn du die Konten verknüpfst und das Schlüsselereignis in Google Ads als Conversion übernimmst.

Wo setze ich zuerst an? Auf der Seite, auf der die meisten Besucher ankommen. Bei bezahlter Werbung ist das die Landingpage, bei regionaler Suche oft die Startseite oder eine Leistungsseite.

Wenn du Werbung schaltest und wissen willst, welche Anzeige wirklich Anfragen bringt, gehört eine saubere Messung bei uns zum Ad Management dazu.

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