CTR / Klickrate.

Kurz erklärt

Die CTR (Click-Through-Rate), auf Deutsch Klickrate, gibt in Prozent an, wie oft ein angezeigter Eintrag angeklickt wurde, berechnet als Klicks geteilt durch Impressionen.

Stand 5. Oktober 2026 · Dustin Tatarowicz, marschfahrt

CTR steht für Click-Through-Rate, auf Deutsch Klickrate. Sie beantwortet eine einfache Frage: Von allen Malen, die dein Eintrag gezeigt wurde, wie oft hat jemand geklickt? Das gilt für eine Anzeige bei Google oder Meta genauso wie für dein normales Suchergebnis. Für einen Betrieb ist sie ein früher Hinweis darauf, ob Überschrift, Bild und Angebot ansprechen.

So wird die Klickrate gemessen

Die Grundformel ist überall gleich: Klicks geteilt durch Impressionen. Laut Google Ads ergeben 5 Klicks bei 100 Impressionen eine Klickrate von 5 Prozent. Die Google Search Console rechnet laut Google genauso, nur mit den Impressionen und Klicks deines organischen Suchergebnisses.

Unterschiedlich ist, was als Impression zählt. In der Search Console wird laut Google im Allgemeinen eine Impression gezählt, sobald dein Link auf der aktuell angezeigten Ergebnisseite steht, auch wenn niemand bis dorthin scrollt. Bei Meta zählt eine Impression laut Meta erst, wenn die Anzeige auf dem Bildschirm erscheint. Meta weist außerdem die CTR (Link-Klickrate) aus, die nur Klicks auf Links zählt, und daneben Kennzahlen, die alle Klicks erfassen.

Worauf du als Betrieb achten solltest

Vergleiche die Klickrate von Anzeigen nie mit der von organischen Treffern. Eine Anzeige steht meist weit oben und wird gezielt ausgespielt. Ein organischer Treffer erzeugt schon eine Impression, wenn er weit unten auf der ersten Seite steht. Laut Google hängt eine gute Klickrate bei Anzeigen zudem davon ab, wofür und in welchen Netzwerken du wirbst.

Lies die organische Klickrate immer zusammen mit der Position. Erscheinst du für viele neue Suchbegriffe auf hinteren Plätzen, kann deine Klickrate sinken, obwohl die Klicks steigen. Wie du das in der Search Console sauber filterst, steht in Die Google Search Console richtig nutzen.

Nimm die Klickrate bei Google Ads als Qualitätssignal ernst. Laut Google fließt sie in die erwartete Klickrate ein, die Teil des Anzeigenrangs ist. Die erwartete Klickrate ist laut Google eine von drei Komponenten des Qualitätsfaktors, neben der Anzeigenrelevanz und der Nutzererfahrung mit der Landingpage.

Hohe Klickrate, aber keine Anfragen: Dann liegt es an der Seite. In Projekten sehen wir oft, dass Anzeigen gut geklickt werden und die Besucher auf der Seite das Versprechen nicht wiederfinden. Dann hilft es, an der Conversion Rate zu arbeiten statt an der Anzeige.

Häufige Fragen zur Klickrate

Was ist eine gute Klickrate? Laut Google hängt das von deinen Produkten oder Leistungen und den Netzwerken ab, in denen du wirbst. Aussagekräftig ist die Entwicklung deiner eigenen Werte.

Warum ist meine Klickrate in der Search Console so niedrig? Weil jede Einblendung auf der angezeigten Ergebnisseite zählt, auch auf hinteren Plätzen. Ergebnisse auf Seite 3 erzeugen laut Google dagegen keine Impression, wenn jemand nur Seite 1 ansieht.

Was ist der Unterschied zur Conversion Rate? Die Klickrate misst, ob jemand auf deinen Eintrag klickt. Die Conversion Rate misst, ob er danach anfragt oder kauft. Erst beide zusammen zeigen, ob sich Werbung lohnt, ebenso wie der CPM als Preis für die Einblendungen.

Wenn du wissen willst, welche Anzeige wirklich Anfragen bringt und nicht nur Klicks, übernehmen wir Messung und Auswertung im Ad Management.

Viele Klicks, aber keine Anfragen? Wir messen, welche Anzeige wirklich Kunden bringt, und optimieren danach.

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