Call to Action.
Ein Call to Action ist die konkrete Aufforderung an Besucher, den nächsten Schritt zu gehen, etwa „Angebot anfordern" oder „Jetzt anrufen", meist als Button oder Link gestaltet.
Call to Action, kurz CTA, heißt Handlungsaufforderung. Gemeint ist der Button oder Link, der sagt, was als Nächstes passieren soll: anrufen, Termin buchen, Angebot anfordern. Für einen Betrieb ist er die Stelle, an der aus einem Besucher eine Anfrage wird. Fehlt er oder bleibt er unklar, lesen Interessenten die Seite und gehen wieder.
So funktioniert ein guter Call to Action
Der Text sagt, was nach dem Klick passiert. Die Nielsen Norman Group beschreibt aus Nutzertests, wie allgemeine Buttons wie „Get Started" Besucher in Anmeldestrecken und Fragebögen führten, obwohl sie zuerst Informationen suchten. Ihr Rat sinngemäß: erst erklären, was das Angebot ist, und dann um Daten bitten. Für Links empfiehlt NN/g ebenso, dass der Text beschreibt, was man nach dem Klick bekommt, und mit dem wichtigsten Wort beginnt.
Er muss sofort als klickbar erkennbar sein. Laut NN/g helfen dabei Rahmen, Farbe, Größe und eine einheitliche Gestaltung, während Elemente, die nur wie Buttons aussehen, verwirren. Die WCAG 2.2 verlangen im Kriterium Zielgröße (Minimum) für Bedienelemente mindestens 24 mal 24 CSS-Pixel, mit einigen Ausnahmen.
Worauf du als Betrieb achten solltest
Formuliere den nächsten Schritt konkret. „Kostenloses Aufmaß vereinbaren" sagt mehr als „Mehr erfahren". Wer weiß, was ihn nach dem Klick erwartet, klickt mit weniger Bedenken.
Mach die Telefonnummer antippbar. In unserem Kölner Handwerks-Website-Report war die Telefonnummer nur bei 43 Prozent der 734 gemessenen Websites als tel:-Link eingebunden. Auf dem Handy ist der Anruf für viele Betriebe aber der wichtigste Call to Action.
Gib jeder Seite ein Hauptziel. In Projekten sehen wir oft Seiten mit mehreren gleich auffälligen Buttons, bei denen offen bleibt, welcher Schritt gemeint ist. Ein klarer Hauptbutton und eine zurückhaltende Alternative ordnen die Seite.
Teste die Formulierung. Google nennt den Text einer Call-to-Action-Schaltfläche, etwa „In den Einkaufswagen" gegenüber „Jetzt kaufen", als Beispiel für kleine Änderungen mit überraschender Wirkung. Mit einem A/B-Test findest du heraus, was bei deinen Besuchern wirkt.
Häufige Fragen zum Call to Action
Wie viele CTAs gehören auf eine Seite? Ein Hauptziel, das du an mehreren Stellen wiederholen kannst, etwa oben und nach längeren Abschnitten. Nutze dabei denselben Text: Laut NN/g gehen Nutzer davon aus, dass gleich beschriftete Links zum selben Ziel führen.
Welche Farbe sollte der Button haben? Eine allgemeine Siegerfarbe gibt es nicht. Wichtig ist, dass er sich abhebt und gut lesbar ist. In unserem Report hatten 62,4 Prozent der Seiten Kontrastfehler, das betrifft oft auch Buttons.
Was ist der Unterschied zur Conversion? Der CTA ist die Aufforderung, die Conversion die ausgeführte Handlung, etwa die abgeschickte Anfrage. Wie oft das gelingt, misst die Conversion Rate.
Ob deine Buttons auffallen und verständlich sind, prüft der kostenlose Design-Check.
Verwandte Begriffe
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