Website-Relaunch: Ablauf, Checkliste, Kosten und wie ihr dabei keine Google-Rankings verliert

Ein Relaunch kostet selten wegen des neuen Designs Rankings, sondern wegen fehlender Weiterleitungen und verschobener Adressen. Unser Leitfaden zeigt den Ablauf in zehn Phasen, was Google selbst zum Website-Umzug sagt, was ein Relaunch kostet, und gibt euch eine Checkliste für den Livegang.

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Relaunch & Projekte

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Autor

Dustin Tatarowicz

Dustin Tatarowicz

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„Unsere Website ist in die Jahre gekommen und soll neu werden. Aber was passiert dann mit unseren Google-Rankings?“ Diese Frage stellen viele Betriebe noch vor der Frage nach dem Preis. Die Sorge ist berechtigt. Ein Relaunch kann Sichtbarkeit kosten. Die Ursachen sind aber bekannt, und die meisten lassen sich mit sauberer Planung vermeiden.

Dieser Leitfaden zeigt den Ablauf in zehn Phasen: was in jeder Phase passiert, wer was liefert und wo typische Fehler entstehen. Dazu kommen die Regeln, die Google selbst für Website-Umzüge nennt, die rechtlichen Pflichten, eine nachvollziehbare Kostenrechnung und eine Checkliste für den Livegang. Wir stützen uns auf die offizielle Google-Dokumentation, auf Gesetzestexte und auf unsere eigene Messung von Handwerks-Websites aus dem Raum Köln.

Ob sich ein Relaunch für euch überhaupt lohnt, behandeln wir in einem eigenen Beitrag: Website-Relaunch: wann er sich lohnt und wann nicht. Die häufigsten Stolperfallen in Kurzform stehen in 5 häufige Fehler beim Website-Relaunch. Hier geht es um den vollständigen Ablauf: Wie macht ihr es richtig?

Kurz gesagt (Stand 23. Oktober 2026)

Wenn ihr nur eine Minute habt, sind das die wichtigsten Punkte aus diesem Leitfaden:

  • Das größte vermeidbare Risiko ist nicht das neue Design, sondern fehlende oder falsche Weiterleitungen. Jede alte Adresse mit Besuchern oder Links braucht eine 301-Weiterleitung auf die passende neue Seite.

  • Weiterleitungen bleiben lange bestehen. Google rät, sie „generell mindestens für ein Jahr“ zu behalten. Wir empfehlen: dauerhaft.

  • Nicht alles auf einmal ändern. Wer beim Umzug auf eine neue Domain zusätzlich Inhalte und URL-Struktur umbaut, muss laut Google „wahrscheinlich“ mit einer Beeinträchtigung des Traffics rechnen. Jede geänderte Adresse muss Google neu lernen. Ändert deshalb auch auf derselben Domain nur, was sich wirklich ändern muss.

  • Vorher die Daten sichern. Der Export aus der Google Search Console ist eure Vergleichsbasis und gleichzeitig die Liste der Seiten, die nicht verloren gehen dürfen.

  • Kosten lassen sich herleiten. Für eine kleine Firmenseite ergibt unsere Beispielrechnung rund 3.100 bis 6.200 Euro netto (30 bis 60 Stunden zu 103 Euro). Öffentliche Anbieterangaben reichen von etwa 1.000 bis über 80.000 Euro.

  • Nach dem Livegang beginnt die zweite Hälfte. Plant mindestens zwei bis drei Monate engmaschige Beobachtung ein, bis die neuen Adressen in der Suche angekommen sind.

Was ein Relaunch ist und woran ihr merkt, dass er ansteht

Ein Relaunch ist der Neustart einer bestehenden Website. Meist bekommt sie ein neues Design und eine neue Struktur, oft ein neues System dahinter und manchmal neue Texte. Entscheidend ist das Wort „bestehend“. Eure alte Seite hat bei Google eine Geschichte. Ihre Adressen sind verlinkt, einzelne Seiten werden gefunden, und Stammkunden kennen ihre Wege. Deshalb ist ein Relaunch eher ein Umzug als ein Neubau.

Wo die Grenze zu Redesign, Rebranding und Refactoring verläuft, erklären wir in Redesign, Relaunch, Rebranding und Refactoring: der Unterschied erklärt. Für diesen Leitfaden reicht eine Faustregel: Sobald sich Adressen ändern, also die URLs eurer Seiten, gelten die Regeln für einen Website-Umzug. Google hat dafür zwei Anleitungen. Die eine gilt für den Websiteumzug mit URL-Änderungen. Die andere gilt für den Websiteumzug ohne URL-Änderungen, etwa wenn nur Hosting oder Design wechseln.

Typische Anlässe aus unserer Messung im Raum Köln

Am 11. September 2026 haben wir 734 Websites von Handwerksbetrieben aus dem Raum Köln mit Google PageSpeed Insights gemessen und 752 erreichbare Seiten selbst ausgelesen. Die Befunde zeigen typische Gründe für einen Relaunch:

  • Langsam auf dem Handy: Der LCP, also die Zeit, bis das größte sichtbare Element geladen ist, lag im Median bei 6,0 Sekunden. Der Median ist der mittlere Wert: Die Hälfte der Seiten war schneller, die Hälfte langsamer. Google nennt 2,5 Sekunden als Grenze für „gut“. Nur 12,5 % der Seiten lagen darunter, 36,1 % brauchten mehr als 8 Sekunden.

  • Schwer zu erreichen: Nur bei 43 % war die Telefonnummer ein anklickbarer Link. Nur 37 % zeigten sie im oberen Drittel der Seite, ein Kontaktformular fanden wir bei 31 %.

  • Barrieren: Bei 62,4 % meldete die automatische Prüfung zu schwache Kontraste, bei 50,3 % Links ohne erkennbaren Namen und bei 39,4 % eine falsche Reihenfolge der Überschriften.

  • Lücken bei den Google-Grundlagen: 36,1 % hatten keine Meta-Beschreibung, also den kurzen Text, den Google oft unter dem Seitentitel zeigt.

  • Vertrauen und Recht: 8 % liefen ohne HTTPS, ein Cookie-Banner war nur bei 51 % erkennbar. Das heißt nicht, dass die übrigen rechtswidrig sind, denn ohne einwilligungspflichtige Dienste braucht es keinen Banner.

  • System: 43 % liefen auf WordPress. Diese Seiten erreichten im Median 64 von 100 Ladezeit-Punkten, alle anderen Systeme zusammen 76.

Nur 16 der 734 Seiten (2,2 %) waren gleichzeitig mobil schnell, weitgehend barrierefrei und hatten eine anklickbare Telefonnummer. Die Messung hat Grenzen: Die Stichprobe stammt aus OpenStreetMap und ist nicht repräsentativ. Es war eine einmalige Labormessung, und eine automatische Prüfung findet nur einen Teil der Barrieren. Alle Zahlen und die Methode stehen im Kölner Handwerks-Website-Report 2026.

Einzelne dieser Punkte lassen sich oft ohne Relaunch beheben. Eine fehlende Meta-Beschreibung ist in Minuten ergänzt. Wie ihr Schritt für Schritt vorgeht, zeigt Website optimieren: Schritt für Schritt zu mehr Anfragen. Ein Relaunch lohnt sich eher, wenn mehrere Probleme zusammenkommen, wenn die Seite nicht mehr zu eurem Angebot passt oder wenn das System keine Sicherheitsupdates mehr bekommt.

Der Ablauf eines Website-Relaunchs in zehn Phasen

Die zehn Phasen überlappen sich in der Praxis. Die Reihenfolge ist trotzdem wichtig. Wer mit dem Design beginnt und den Weiterleitungsplan am Ende „noch schnell“ erstellt, hat ein vermeidbares Risiko schon eingebaut. Die Übersicht zeigt, was wann passiert und wer beteiligt ist.

Tabelle mit sieben Etappen eines Website-Relaunchs von der Analyse bis zur Beobachtung nach dem Livegang, mit Aufgaben, grober Dauer und Zuständigkeit.

Der Relaunch-Ablauf auf einen Blick. Dauer: unsere grobe Planungsannahme für eine kleine bis mittlere Firmenseite, keine Studie. Beobachtungszeit: unsere Empfehlung, Google nennt keine feste Frist (Google Search Central, Websiteumzug mit URL-Änderungen, abgerufen 23.10.2026).

Phase 1: Bestandsaufnahme

Am Anfang steht eine vollständige Liste aller Adressen der alten Website, und das Wissen, welche davon wichtig sind. Google nennt in seiner Umzugsanleitung mehrere Quellen dafür. Dazu gehören vorhandene Sitemaps und Server-Logs oder Analytics mit den meistbesuchten Seiten. Hinzu kommen der Bericht über Links zu eurer Website in der Search Console und ein Export aller Adressen aus dem Redaktionssystem. In der Praxis sammelt ihr diese Daten:

  • Search Console: Exportiert im Leistungsbericht die Seiten und Suchanfragen mit Klicks und Impressionen über den längsten verfügbaren Zeitraum. Impressionen zählen, wie oft eine Seite in den Suchergebnissen angezeigt wurde. Bei der Einführung der neuen Search Console hat Google 16 Monate Daten angekündigt. Nach dem Relaunch ist dieser Export eure Vergleichsbasis.

  • Analytics: Welche Seiten werden am häufigsten aufgerufen? Über welche Seiten kommen Anfragen, sofern ihr das messt?

  • Crawl: Ein Crawl ist ein automatischer Durchlauf durch alle verlinkten Seiten, so wie ihn auch Google macht. Werkzeuge wie Screaming Frog listen jede erreichbare Adresse mit Titel, Überschriften und Statuscode auf. Der Statuscode ist die dreistellige Antwort des Servers, etwa 200 für „in Ordnung“ oder 404 für „nicht gefunden“.

  • Backlinks: Der Bericht „Links“ in der Search Console zeigt, welche fremden Websites auf welche eurer Seiten verlinken. Diese Seiten sind für den Weiterleitungsplan besonders wichtig.

  • Ladezeit: Messt Startseite und wichtigste Unterseiten mit PageSpeed Insights. So seht ihr später, ob die neue Seite wirklich schneller ist.

  • Leicht Vergessenes: PDFs, Bilder mit eigenen Adressen, alte Kampagnenseiten, Stellenanzeigen, Seiten, die nicht im Menü stehen.

Wer liefert was: Ihr gebt die Zugänge zu Search Console, Analytics, Redaktionssystem, Hosting und Domain. Die Agentur crawlt, exportiert und fasst die Daten zusammen. Typischer Fehler: Niemand hat Zugriff auf die Search Console, oder der Zugang hängt an einer früheren Agentur. Klärt das als Erstes, denn ohne Zugang fehlen die Vergleichsdaten. Wie ihr die Berichte richtig lest, zeigen wir in Die Google Search Console richtig nutzen.

Phase 2: Ziele und Messgrößen festlegen

Ein Relaunch ohne klares Ziel endet oft bei „sieht moderner aus“. Das ist kein schlechtes Ergebnis, aber kein messbares. Legt deshalb vorher fest, woran ihr den Erfolg erkennt, und haltet den Ist-Zustand fest. Sinnvolle Messgrößen für kleine und mittlere Betriebe sind zum Beispiel:

  • Anfragen pro Monat, getrennt nach Formular, Telefon und E-Mail.

  • Ladezeit auf dem Handy, etwa ein LCP unter 2,5 Sekunden für die wichtigsten Seiten.

  • Klicks aus der Google-Suche für eure wichtigsten Seiten: mindestens halten, mittelfristig steigern.

  • Pflegeaufwand: Wer kann Texte, Bilder und Stellenanzeigen selbst ändern, ohne die Agentur anzurufen?

  • Barrierefreiheit: keine Fehler bei Kontrasten, Linknamen und Überschriften in der automatischen Prüfung.

Die Messung muss laufen, bevor ihr umbaut. Wenn heute niemand zählt, wie viele Anfragen über das Formular kommen, kann nach dem Relaunch auch niemand sagen, ob es besser geworden ist. Wer liefert was: Ihr kennt eure Ziele und eure Zahlen aus dem Betrieb. Die Agentur übersetzt sie in Messpunkte, zum Beispiel den Formularversand als zählbares Ereignis. Typischer Fehler: „Mehr Traffic“ als einziges Ziel. Besucher allein bezahlen keine Rechnung, Anfragen schon.

Phase 3: Inhalte-Inventur

Jede Adresse aus der Bestandsaufnahme bekommt jetzt eine Entscheidung. Es gibt vier Möglichkeiten:

  • Behalten: Der Inhalt passt und wird gefunden. Er wird übernommen, möglichst unter derselben Adresse.

  • Überarbeiten: Das Thema bleibt, der Text wird aktualisiert, ergänzt oder klarer gegliedert.

  • Zusammenlegen: Mehrere dünne Seiten zum selben Thema werden zu einer starken Seite. Die alten Adressen leiten auf die neue weiter.

  • Löschen: Der Inhalt ist veraltet und hat weder Besucher noch Links. Die Seite darf dann einfach verschwinden.

Beim Löschen hilft ein Satz aus der Search-Console-Hilfe zum Bericht zur Seitenindexierung: „404-Antworten stellen nicht unbedingt ein Problem dar, wenn die Seite ersatzlos entfernt wurde.“ Neben 404 gibt es den Statuscode 410 für „dauerhaft entfernt“. Beides ist für bewusst gelöschte Seiten in Ordnung. Ihr müsst nicht jede alte Adresse irgendwohin umleiten.

Faustregel: Seiten mit Klicks, Impressionen oder externen Links löscht ihr nicht ersatzlos. Wer liefert was: Ihr entscheidet fachlich, was noch aktuell ist und was ihr noch anbietet. Die Agentur liefert die Zahlen zu jeder Seite. Typischer Fehler: Alte Ratgeberbeiträge oder Projektseiten fliegen raus, weil sie „nicht mehr ins neue Design passen“. Gerade solche Seiten können einen guten Teil der Suchbesucher bringen.

Phase 4: Struktur und URLs

Jetzt entsteht die neue Gliederung: Navigation, Seitenhierarchie und Adressen. Hier fällt eine wichtige SEO-Entscheidung. In der Hilfe zum Tool zur Adressänderung, also mit Blick auf einen Umzug auf eine neue Domain, schreibt Google: „Falls Sie eine Website nicht nur verschieben, sondern am neuen Ort auch ihre Inhalte und URL-Struktur überarbeiten, kommt es wahrscheinlich zu einer Beeinträchtigung des Traffics, da Google die einzelnen Seiten möglicherweise neu lernen und bewerten muss.“

Für einen Relaunch auf derselben Domain gibt es keine vergleichbare Aussage. Die Logik gilt aber auch dort: Ändert Adressen nur, wenn es einen echten Grund gibt. Gute Gründe sind Adressen ohne Aussage wie /index.php?id=37 oder ein Systemwechsel, der andere Pfade erzwingt. Auch eine Struktur, die eure Leistungen falsch abbildet, ist ein guter Grund. Ein schlechter Grund ist Geschmack. Wenn /leistungen/badsanierung funktioniert und gefunden wird, gibt es keinen Anlass, daraus /angebot/bad zu machen.

Ein Domainwechsel ist eine eigene, größere Baustelle. Müsst ihr ohnehin die Domain wechseln, etwa nach einer Umfirmierung, trennt das möglichst vom Strukturumbau. Warum, zeigen die Zahlen im SEO-Teil weiter unten. Die technischen Schritte beim Anbieter beschreiben wir in Domain umziehen ohne Ausfall. Wer liefert was: Die Agentur schlägt die Struktur vor, ihr prüft, ob eure Kunden darin finden, was sie suchen. Typischer Fehler: Die Struktur entsteht am Whiteboard ohne Daten, und die Seite mit den meisten Suchbesuchern landet drei Klicks tief im Menü.

Phase 5: Design und Texte

Gestaltet wird mobil zuerst, denn eure Kunden suchen euch oft unterwegs auf dem Handy, und Google bewertet die mobile Fassung. Barrierefreiheit gehört von Anfang an in die Gestaltung: ausreichende Kontraste, eindeutige Linktexte und eine saubere Reihenfolge der Überschriften. Das waren die drei häufigsten Fehler in unserer Messung aus dem Raum Köln. Ebenso gehört der Kontakt sichtbar nach oben: eine anklickbare Telefonnummer und ein kurzer Weg zur Anfrage.

Bei den Texten gilt: Was gut gefunden wird, behält seinen Kern. Übernehmt bewusst Seitentitel, Meta-Beschreibungen und Überschriften. Dazu kommen Alt-Texte, also die Bildbeschreibungen für Screenreader und Suchmaschinen, und strukturierte Daten, also maschinenlesbare Angaben wie Adresse oder Öffnungszeiten. Wird ein gut rankender Text für das neue Layout auf drei Sätze gekürzt, kann er genau das verlieren, wofür Google ihn bisher gezeigt hat.

Wer liefert was: Ihr liefert Fotos, Fachwissen und Freigaben, die Agentur Gestaltung und Texte. Typischer Fehler: Das Design wird mit Blindtext freigegeben, die echten Texte kommen zuletzt und passen dann nicht in die Kästen.

Phase 6: Technik und System

Das System hinter der Seite entscheidet, wie viel Pflege sie braucht und wie lange sie sicher läuft. Prüft vor der Wahl, wie lange es Sicherheitsupdates gibt. Ein Beispiel: Für TYPO3 12 endete der kostenlose Community-Support am 30. April 2026. Danach gibt es nur noch kostenpflichtigen erweiterten Support bis 30. April 2030 (Herstellerangabe). Wer heute auf so einer Version sitzt, hat einen handfesten Grund für ein Update oder einen Relaunch.

Für den Umzug sind außerdem diese Fragen wichtig:

  • Weiterleitungen: Kann das neue System echte serverseitige Weiterleitungen setzen? Google rät, JavaScript-Weiterleitungen nur zu verwenden, „wenn keine serverseitigen oder meta refresh-Weiterleitungen möglich sind“ (Weiterleitungen und Google Suche). Meta refresh ist eine Weiterleitung per Anweisung im Kopf der Seite. Das Thema betrifft vor allem manche Baukästen.

  • Zugänge und Eigentum: Domain, Hosting und Redaktionssystem sollten auf euren Namen laufen.

  • Eingebundene Dienste: Schriften, Karten, Videos und Messwerkzeuge bestimmen, was in Einwilligung und Datenschutzerklärung stehen muss.

  • Pflege: Wer spielt Updates ein, und was kostet das im Jahr?

Wer liefert was: Die Agentur empfiehlt und begründet, ihr entscheidet, wer später pflegt. Typischer Fehler: Das System wird nach Vorliebe der Agentur gewählt statt danach, wer im Betrieb Inhalte ändern soll.

Phase 7: Der Weiterleitungsplan

Der Weiterleitungsplan ist das Herzstück jedes Relaunchs. Er ist eine Tabelle: In jeder Zeile steht eine alte Adresse, daneben die neue Adresse und die Art der Weiterleitung. Eine 301-Weiterleitung ist die Server-Antwort „dauerhaft umgezogen“. Wer die alte Adresse aufruft, landet automatisch auf der neuen, und Google überträgt die Signale. Dazu gehört der PageRank, Googles Bewertung einer Seite anhand der Links, die auf sie zeigen. Google schreibt: „301- und andere permanente Weiterleitungen haben keine negativen Auswirkungen auf den PageRank.“ Der Statuscode 308 bedeutet ebenfalls einen dauerhaften Umzug.

So kann ein Ausschnitt aussehen. Das Beispiel ist ausgedacht, für einen Sanitärbetrieb mit altem Baukasten:

  • /leistungen/badsanierung.html → /badsanierung (301)

  • /leistungen/heizung.html → /heizung (301)

  • /news/foerderung-waermepumpe-2023 → /ratgeber/waermepumpe-foerderung (301, Inhalt aktualisiert)

  • /team.html und /geschichte.html → /ueber-uns (301, zusammengelegt)

  • /kontakt.php → /kontakt (301)

  • /aktion-sommer-2021 → keine Weiterleitung, Antwort 410 (ersatzlos entfernt, ohne Besucher und ohne Links)

Jede Zeile zeigt auf die inhaltlich passende Seite, nicht pauschal auf die Startseite. Die Regeln dahinter erklären wir im SEO-Teil. Wer liefert was: Die Agentur erstellt den Plan aus den Daten der Bestandsaufnahme, ihr prüft fachlich, ob die Zuordnung stimmt. Typischer Fehler: Der Plan existiert nur im Kopf eines Entwicklers oder entsteht erst am Tag des Livegangs.

Phase 8: Testen auf einer Vorschau-Umgebung

Die neue Seite entsteht auf einer Staging-Umgebung, also einer nicht öffentlichen Vorschau unter einer eigenen Adresse. Diese Vorschau darf nicht bei Google landen, sonst konkurriert sie mit eurer echten Seite. Eine Sperre in der robots.txt reicht dafür nicht. Das ist die Datei, die Suchmaschinen sagt, was sie crawlen dürfen. Google schreibt: „Wenn du deine Seite aus den Suchergebnissen ausschließen möchtest, solltest du eine andere Methode wie den Passwortschutz oder noindex verwenden.“ (Einführung in robots.txt). noindex ist eine Anweisung im Seitencode, die Seite nicht in den Suchindex aufzunehmen.

Eine Vorschau gehört hinter ein Passwort und zusätzlich auf noindex. Die Gefahr liegt dann beim Livegang: Wandert das noindex unbemerkt mit auf die echte Seite, verschwindet sie nach und nach aus Google. Auf der Vorschau testet ihr:

  • Formulare: Versand, Empfang im richtigen Postfach, Bestätigung für den Absender, Blick in den Spam-Ordner.

  • Weiterleitungen: Google rät ausdrücklich „Teste die Weiterleitungen.“ Einzelne Adressen prüft ihr mit dem URL-Prüftool der Search Console. Für viele Adressen nutzt ihr ein Skript gegen die Liste, also ein kleines Prüfprogramm, das alle Adressen der Liste aufruft und das Ziel vergleicht.

  • Darstellung auf echten Handys, nicht nur im verkleinerten Browserfenster.

  • Ladezeit der wichtigsten Seiten.

  • Messung und Einwilligung: Wird erst nach Zustimmung gemessen? Wird der Formularversand gezählt?

  • Impressum und Datenschutzerklärung: vollständig, aktuell, von jeder Seite erreichbar.

  • Interne Links und Canonicals zeigen auf die neuen Adressen. Das Canonical ist eine Angabe im Seitencode, welche Adresse die maßgebliche Version einer Seite ist.

Wer liefert was: Ihr testet Inhalte und Abläufe aus Kundensicht, die Agentur testet Technik und Weiterleitungen. Typischer Fehler: Getestet wird nur am Bürorechner, und das Formular schickt nach dem Livegang an eine alte E-Mail-Adresse.

Phase 9: Der Livegang-Tag

Google empfiehlt in der englischen Fassung der Umzugsanleitung, den Umzug möglichst in eine Zeit mit wenig Besuchern zu legen. Kleine und mittlere Websites sollen alle Adressen gleichzeitig umziehen statt Abschnitt für Abschnitt. Nur große Websites ziehen in Abschnitten um. Wir ergänzen: Wählt einen Tag, an dem jemand erreichbar ist, der Fehler beheben kann. Also lieber einen Dienstagvormittag als den Freitagnachmittag vor dem Betriebsurlaub.

Am Tag selbst werden die Weiterleitungen aktiviert, Passwortschutz und noindex entfernt, die Sitemaps eingereicht und die wichtigsten Abläufe live geprüft. Die vollständige Liste steht in der Checkliste weiter unten. Wer liefert was: Die Agentur schaltet um und prüft die Technik. Ihr schickt eine Testanfrage über das Formular und ruft die Seite auf euren eigenen Geräten auf. Typischer Fehler: Die alte Seite wird am selben Tag gelöscht, bevor die Weiterleitungen geprüft sind.

Phase 10: Die ersten drei Monate beobachten

Nach dem Livegang braucht Google Zeit. In der Umzugsanleitung heißt es: „Im Allgemeinen dauert es bei mittelgroßen Websites einige Wochen oder länger, bis Google nach und nach die neuen URLs anstelle der alten anzeigt.“ Und: „Rechne mit vorübergehenden Schwankungen beim Website-Ranking.“ Eine feste Frist nennt Google nicht. Plant deshalb mindestens zwei bis drei Monate engmaschige Beobachtung ein, in den ersten Wochen wöchentlich:

  • Seitenindexierung: Tauchen neue 404-Fehler auf? Das sind meist fehlende Weiterleitungen.

  • Sitemaps: Die Zahl der indexierten alten Adressen sollte sinken, die der neuen steigen.

  • Leistung: Klicks und Impressionen der wichtigsten Seiten im Vergleich zum Export aus Phase 1.

  • Anfragen: Kommen Formular und Anrufe wie vorher an?

  • Externe Links: Google rät: „Versuche, die Betreiber der Websites zu kontaktieren, die Links zu deiner Website enthalten.“ Bei Verbänden, Partnern oder Branchenverzeichnissen lohnt die kurze Mail mit der neuen Adresse.

Wer liefert was: Das muss vertraglich geklärt sein. Die Agentur beobachtet und behebt, ihr meldet, was euch im Alltag auffällt. Typischer Fehler: Das Projekt gilt mit dem Livegang als abgeschlossen, und niemand schaut mehr in die Search Console.

SEO beim Relaunch: was Google wirklich sagt

Belastbare Aussagen zum Relaunch findet ihr vor allem bei Google selbst. Deshalb stellen wir hier zusammen, was Google schreibt, mit Quelle und Wortlaut. Die wichtigste Seite ist die Anleitung Websiteumzug mit URL-Änderungen, laut Seite zuletzt am 9. September 2026 aktualisiert.

Wie lange 301-Weiterleitungen bestehen bleiben müssen

Google Search Central schreibt: „Behalte die Weiterleitungen möglichst lange bei, generell mindestens für ein Jahr.“ Die Search-Console-Hilfe zum Domainwechsel nennt dagegen „mindestens 180 Tage“, länger, solange über die Weiterleitungen noch Besucher aus der Suche kommen. Die beiden Angaben unterscheiden sich. Wir richten uns nach der strengeren und gehen weiter: Weiterleitungen bleiben bei uns dauerhaft. Das kostet auf derselben Domain nichts, und alte Links in Verzeichnissen, Mails oder Lesezeichen leben oft viele Jahre. Wechselt ihr die Domain, rät Google außerdem, die alte Domain mindestens ein Jahr weiter zu bezahlen, damit sie nicht von Dritten für schädliche Zwecke gekauft wird.

Nicht alles auf die Startseite weiterleiten

Der bequemste Weiterleitungsplan lautet: Alles, was es nicht mehr gibt, geht auf die Startseite. Google rät davon ab: „Vermeide nach Möglichkeit, eine größere Zahl alter URLs zu einer einzelnen irrelevanten Ziel-URL weiterzuleiten, zum Beispiel zur Startseite der neuen Website.“ Und weiter: „Das kann Nutzer verwirren und als soft 404-Fehler gewertet werden.“

Ein Soft-404 ist eine Seite, die technisch „gefunden“ meldet, die Google aber wie eine fehlende Seite behandelt, weil der Inhalt nicht zur Anfrage passt. Dann können die Signale der alten Seite trotz Weiterleitung verloren gehen. Die bessere Lösung: Jede wichtige alte Seite leitet auf ihr inhaltliches Gegenstück. Bewusst gelöschte Seiten enden mit 404 oder 410.

Weiterleitungsketten vermeiden

Eine Kette entsteht, wenn eine Adresse auf eine zweite weiterleitet, die wiederum weiterleitet. Das passiert vor allem beim zweiten oder dritten Relaunch: Die Weiterleitungen von 2016 zeigen noch auf die Adressen von 2020, die nun selbst umziehen. Google schreibt: „Vermeide verkettete Weiterleitungen.“ Der Googlebot könne zwar bis zu 10 Schritten einer Kette folgen, empfohlen seien aber „im Idealfall bis zu 3 und höchstens 4“. Unsere Praxis: Beim Relaunch alle alten Regeln so umschreiben, dass jede alte Adresse direkt auf das endgültige Ziel zeigt.

Canonical, hreflang und interne Links

Zum Canonical schreibt Google: „Jede Ziel-URL sollte das auf sich selbst verweisende Tag rel="canonical" <link> haben.“ Ein typischer Fehler nach dem Relaunch: Die neuen Seiten verweisen per Canonical noch auf die alten Adressen, etwa weil Vorlagen kopiert wurden. Dann widersprechen sich Weiterleitung und Canonical.

Wer mehrere Sprachen anbietet, muss auch die hreflang-Angaben anpassen. Das sind Hinweise im Code, welche Sprachfassung zu welcher Seite gehört. Google: „Falls die migrierte Website Seiten für verschiedene Sprachen oder Länder enthält, die mit rel-alternate-hreflang-Annotationen versehen sind, aktualisiere sie so, dass die neuen URLs verwendet werden.“ Und schließlich: „Aktualisiere interne Links.“ Menü, Fußzeile und Links im Text sollten direkt auf die neuen Adressen zeigen und nicht über Weiterleitungen laufen.

Sitemaps: alte und neue einreichen

Eine Sitemap ist eine Datei, die Google alle Adressen einer Website auflistet. Beim Umzug empfiehlt Google zwei davon, eine mit den alten und eine mit den neuen Adressen: „Reiche die beiden Sitemaps ein, die du zuvor bei der Linkzuordnung erstellt hast.“ Über die alte Sitemap stößt Google gezielt auf die Weiterleitungen. Die Search Console meldet dann Warnungen, weil die alten Adressen weiterleiten. Laut der englischen Fassung der Anleitung ist das normal und kann ignoriert werden.

Der Sitemaps-Bericht zeigt euch auch den Fortschritt: „Mit der Zeit sinkt die Zahl der indexierten Seiten in der Sitemap mit den alten URLs auf null.“ Dann gilt: „Du kannst deine alte Sitemap jetzt entfernen, da Google künftig die neue Sitemap verwendet.“ Die Weiterleitungen selbst bleiben trotzdem bestehen.

Das Adressänderungstool: nur beim Domainwechsel

In der Search Console gibt es ein Tool zur Adressänderung. Viele glauben, es gehöre zu jedem Relaunch. Das stimmt nicht. Laut Search-Console-Hilfe kann das Tool „nur für Properties auf Domain-Ebene verwendet werden“. Eine Property ist ein in der Search Console angelegter Webauftritt. Gemeint ist also der Wechsel von einer Domain auf eine andere oder von einer Subdomain, etwa shop.beispiel.de, auf eine andere. Ausdrücklich nicht gedacht ist das Tool für die Umstellung von HTTP auf HTTPS. Für Pfade wie beispiel.de/shop/ funktioniert es ebenfalls nicht. Bleibt eure Domain gleich, braucht ihr das Tool nicht.

Inhalt und Adressen zugleich ändern: das größte Risiko

Den Satz zur „Beeinträchtigung des Traffics“ aus Phase 4 bezieht Google auf einen Umzug, bei dem zusätzlich Inhalte und URL-Struktur überarbeitet werden. Für einen Relaunch auf derselben Domain gibt es keine vergleichbare Aussage, die Logik gilt aber auch dort: Jede geänderte Adresse muss Google neu lernen. Ändert deshalb nur, was ihr begründen könnt.

Wie lange Domainwechsel dauern können, hat Search Engine Journal ausgewertet. In einer Studie von Dan Taylor (aktualisiert am 8. Januar 2025) brauchten 892 Domain-Migrationen im Schnitt 523 Tage, bis die neue Domain den organischen Traffic der alten erreichte. Organischer Traffic sind die Besucher aus den unbezahlten Suchergebnissen. 17 % hatten das alte Niveau nach 1.000 Tagen nicht wieder erreicht.

Die Einschränkungen sind wichtig. Die Studie betrifft nur Domainwechsel, nicht Relaunches auf derselben Domain. Die Stichprobe wurde teils über die SEO-Community gesammelt. Die Traffic-Werte sind Schätzungen aus SEO-Tools, überwiegend Ahrefs, keine Analytics-Daten. Für euch heißt das trotzdem: Wechselt die Domain nur, wenn es wirklich nötig ist.

Was fehlende Weiterleitungen anrichten können, zeigt ein Fallbeispiel des Tool-Anbieters SISTRIX: Bei campaignmonitor.com fiel der SISTRIX-Sichtbarkeitsindex Anfang 2021 von gut 2 auf 1,345 Punkte, nach unserer groben Rechnung um etwa ein Drittel. Laut SISTRIX lag es an einer neuen URL-Struktur ohne 301-Weiterleitungen, die gut rankenden alten Adressen lieferten 404. Der Sichtbarkeitsindex ist allerdings eine Tool-Kennzahl, kein gemessener Traffic.

Wie lange die Schwankungen dauern

Google nennt zwei Zeitangaben: „einige Wochen oder länger“ bei mittelgroßen Websites, bis die neuen Adressen angezeigt werden, und „einige Wochen“ bei kleinen bis mittelgroßen Websites, bis die meisten Seiten umgezogen sind. Große Websites brauchen länger. Schwankungen in dieser Zeit sind normal. Beunruhigend ist erst, wenn wichtige Seiten nach mehreren Wochen dauerhaft fehlen oder in der Seitenindexierung immer neue 404-Fehler auftauchen.

In vielen Agentur-Blogs kursieren Prozentzahlen, wie viele Websites nach einem Relaunch Traffic verlieren. Eine Primärquelle dafür haben wir nicht gefunden, ebenso wenig eine belastbare Studie für Relaunches auf derselben Domain. Wir verwenden solche Zahlen deshalb nicht.

Gegenüberstellung von Googles Empfehlungen und typischen Fehlern bei Weiterleitungen, Vorschau-Schutz, noindex und Sitemaps beim Website-Relaunch.

Weiterleitungen beim Relaunch: was Google empfiehlt und typische Fehler. Quellen: Google Search Central, Websiteumzug mit URL-Änderungen und Einführung in robots.txt; Search-Console-Hilfe, Seitenindexierung (alle abgerufen 23.10.2026). „Dauerhaft“ ist unsere Empfehlung, Google nennt mindestens ein Jahr.

Recht und Pflichten beim Relaunch

Ein Relaunch ist ein guter Zeitpunkt, die rechtlichen Grundlagen gleich mit zu ordnen. Die folgenden Punkte sind eine Übersicht für Betriebe in Deutschland, keine Rechtsberatung. Für euren Einzelfall fragt eine Anwältin, einen Anwalt oder eure Kammer.

Barrierefreiheit nach dem BFSG

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit 28. Juni 2025. § 3 Abs. 1 BFSG: „Produkte, die ein Wirtschaftsakteur auf dem Markt bereitstellt und Dienstleistungen, die er anbietet oder erbringt, müssen barrierefrei sein.“ Betroffen sind unter anderem Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr für Verbraucher, also etwa Onlineshops, Online-Buchungen und Vertragsabschlüsse über die Website (IHK Köln). Eine reine Informationsseite ist nach verbreiteter Auslegung durch Kanzleien meist nicht erfasst. Rechtsprechung dazu ist uns bisher nicht bekannt.

Wichtig ist die Ausnahme in § 3 Abs. 3: „Absatz 1 gilt nicht für Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten oder erbringen.“ Kleinstunternehmen sind nach § 2 Nr. 17 Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme. Die Deutsche Handwerks Zeitung weist darauf hin, dass Handwerksbetriebe betroffen sein können, „sobald sie auf einer betrieblichen Webseite einen wirtschaftlich relevanten Dienst anbieten“, etwa eine Terminbuchung (DHZ, 28.07.2025). Bei Verstößen sind laut DHZ und IHK Köln Bußgelder bis 100.000 Euro möglich.

Für den Relaunch heißt das: Wer ohnehin neu baut, sollte barrierefrei bauen, auch wenn er gerade unter die Ausnahme fällt. Betriebe wachsen, und Funktionen wie Online-Termine kommen dazu. Von Anfang an mitgedacht, kostet Barrierefreiheit nach unserer Erfahrung im Entwurf wenig und beim Nachrüsten deutlich mehr. Was das BFSG genau verlangt, steht in Barrierefreie Website nach BFSG: was Unternehmen 2026 wirklich umsetzen müssen.

Impressum nach § 5 DDG

Seit 14. Mai 2024 steht die Impressumspflicht in § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG), vorher im Telemediengesetz. Die Pflichtangaben müssen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein. Viele ältere Seiten verweisen im Impressum noch auf „§ 5 TMG“. Laut IT-Recht Kanzlei kann ein solcher veralteter Verweis angreifbar sein. Beim Relaunch gehört das Impressum deshalb auf den aktuellen Stand, und es sollte von jeder Seite aus mit einem Klick erreichbar sein.

Cookie-Einwilligung nach § 25 TDDDG

Nach § 25 TDDDG ist das Speichern von Informationen auf dem Gerät der Besucher und der Zugriff darauf „nur zulässig, wenn der Endnutzer auf der Grundlage von klaren und umfassenden Informationen eingewilligt hat“. Ausgenommen ist, was für den Dienst „unbedingt erforderlich“ ist. Ein Relaunch bringt oft neue Dienste mit: Analytics, Karten, eingebettete Videos, Werbepixel. Jeder davon gehört ins Einwilligungs-Tool und in die Datenschutzerklärung, und zwar bevor die Seite live geht.

Google Fonts und andere eingebundene Dienste

Das Landgericht München I hat am 20. Januar 2022 entschieden (Az. 3 O 17493/20), dass die dynamische Einbindung von Google Fonts ohne Einwilligung die IP-Adresse an Google überträgt. Es sprach einem Besucher 100 Euro Schadensersatz zu. Danach folgte eine Abmahnwelle, die dasselbe Gericht am 30. März 2023 (Az. 4 O 13063/22) als rechtsmissbräuchlich einstufte (Bergische IHK). Die einfache Lösung beim Relaunch: Schriften lokal auf dem eigenen Server einbinden. Das spart zudem eine Verbindung zu einem fremden Server.

Ladezeit und Sicherheit als Relaunch-Ziel

Ein Relaunch ist eine gute Gelegenheit, Ladezeit und Sicherheit von Grund auf richtig zu machen.

Core Web Vitals: die Grenzwerte

Die Core Web Vitals sind drei Messwerte, mit denen Google die Nutzererfahrung beim Laden und Bedienen einer Seite beschreibt. Die Grenzwerte für „gut“ laut web.dev:

  • LCP (Largest Contentful Paint): Das größte sichtbare Element ist nach höchstens 2,5 Sekunden geladen.

  • INP (Interaction to Next Paint): Die Seite reagiert auf Klicks und Eingaben in höchstens 200 Millisekunden.

  • CLS (Cumulative Layout Shift): Inhalte verrutschen beim Laden kaum, der Wert liegt bei 0,1 oder darunter.

Maßstab ist das 75. Perzentil der Seitenaufrufe, getrennt nach Handy und Desktop. Drei von vier Besuchen sollen die Grenze also einhalten. Laborwerkzeuge wie Lighthouse können INP nicht messen, weil niemand klickt. Ersatzweise zeigen sie die Total Blocking Time (TBT), also die Zeit, in der Skripte die Seite für Eingaben blockieren.

Wie viel bringen gute Werte für das Ranking? Google sagt beides: „Core Web Vitals werden von unseren Rankingsystemen genutzt.“ Aber auch: Gute Werte „können nicht garantieren, dass deine Seiten ganz oben in den Google-Suchergebnissen angezeigt werden“ (Nutzerfreundlichkeit von Seiten). Ladezeit ist also ein Signal und vor allem ein Gewinn für eure Besucher, aber kein Ranking-Garant.

In unserer Messung aus dem Raum Köln war die Ladezeit das größere Problem, nicht verrutschende Inhalte: 82,8 % der Seiten hielten den CLS-Grenzwert ein, aber nur 12,5 % den LCP-Grenzwert. Der Median des Seitengewichts lag bei 1,55 MB, mehr als ein Viertel (26,6 %) wog über 3 MB. Häufige Ursachen sind große Bilder und viele eingebundene Skripte. Wie ihr die Werte richtig deutet, erklären wir in PageSpeed Insights richtig lesen. Einen schnellen Blick auf eure aktuelle Seite gibt unser Speed-Check.

WordPress-Sicherheit: warum alte Installationen ein Relaunch-Grund sind

Eine alte WordPress-Installation mit vielen, teils nicht mehr gepflegten Plugins ist ein typischer Anlass für einen Relaunch. Der Sicherheitsanbieter Patchstack zählt in seinem Bericht State of WordPress Security in 2026 für 2025 insgesamt 11.334 neue Schwachstellen im WordPress-Umfeld, 42 % mehr als 2024. 91 % davon steckten in Plugins. Für 46 % gab es bei Bekanntwerden noch keinen Fix. Bei stark ausgenutzten Lücken vergingen im gewichteten Median nur 5 Stunden bis zum ersten Angriff. Patchstack verkauft selbst Sicherheitslösungen, die Zahlen sind also mit diesem Interesse zu lesen.

Die Lehre für den Relaunch: weniger Plugins, ein System mit klarer Update-Laufzeit und ein fester Wartungsplan. Wer pflegt nach dem Livegang, wie oft, und was kostet das? Diese Frage gehört ins Angebot, nicht in die erste Panne. Wie laufende Pflege bei uns aussieht, beschreiben wir unter Website-Betreuung.

Was kostet ein Website-Relaunch und wie lange dauert er?

Eine ehrliche Antwort beginnt mit einer Einschränkung: Eine unabhängige Erhebung zu Relaunch-Kosten für kleine und mittlere Unternehmen haben wir nicht gefunden. Alle Preisangaben, die wir gefunden haben, stammen von Anbietern. Deshalb zeigen wir die Spannen und leiten dann selbst her, wie solche Preise entstehen.

Warum die öffentlichen Preisangaben so weit auseinanderliegen

Öffentlich genannte Preisspannen von Agenturen und Fachportalen reichen von etwa 1.000 Euro für sehr kleine Projekte bis über 80.000 Euro für große. Für eine typische Firmenwebsite nennen Anbieter oft Werte um 8.000 bis 15.000 Euro, als Dauer eine Woche bis zwölf Monate. Keine dieser Angaben nennt eine Methodik.

Diese Spannen sind nicht falsch, aber ohne Herleitung wenig hilfreich. Ein Relaunch für einen Malerbetrieb mit zehn Seiten und einer für einen Industriezulieferer mit 400 Seiten in drei Sprachen tragen denselben Namen und haben kaum etwas gemeinsam.

Unsere Beispielrechnung: Stundensatz mal Aufwand

Jeder Preis lässt sich auf Stunden zurückführen. Für den Stundensatz nehmen wir einen neutralen Wert aus dem freelancermap Freelancer-Kompass 2026. Danach lag der durchschnittliche Stundensatz von Freiberuflern in Deutschland bei 103 Euro. In Österreich waren es 101 Euro, in der Schweiz 133 Euro. Befragt wurden 5.412 Freiberufler zwischen November 2025 und Februar 2026. Das ist kein Agentursatz und keine eigene Kategorie Webdesign, aber ein belegter Mittelwert.

Die Stundenzahlen sind unsere Annahmen, keine Messwerte. Unsere Beispielrechnung, netto mit 103 Euro pro Stunde:

  • Kleine Firmenseite (bis etwa zehn Seiten, wenige Weiterleitungen, Texte überwiegend vorhanden): 30 bis 60 Stunden, also rund 3.100 bis 6.200 Euro.

  • Mittlere Seite (20 bis 50 Seiten, Ratgeber oder Referenzen, vollständiger Weiterleitungsplan, neue Texte für die wichtigsten Seiten): 80 bis 150 Stunden, also rund 8.200 bis 15.500 Euro.

  • Große Seite (über 100 Seiten, mehrere Sprachen, Schnittstellen etwa zu Buchung oder Warenwirtschaft): 200 bis 400 Stunden, also rund 20.600 bis 41.200 Euro.

Mit dem Schweizer Durchschnitt von 133 Euro läge die kleine Firmenseite bei rund 4.000 bis 8.000 Euro. Die Rechnung zeigt vor allem eines: Der Preis hängt am Aufwand, und den könnt ihr beeinflussen.

Was den Preis treibt

  • Menge der Inhalte: Jede Seite, die geprüft, übertragen und weitergeleitet wird, kostet Zeit.

  • Neue Texte und Fotos: Professionelle Texte und ein Fotoshooting sind nach unserer Erfahrung oft der größte Einzelposten.

  • Sprachen: Der Anbieter Sellwerk nennt für eine zweite Sprache einen Aufschlag von 20 bis 40 % (Sellwerk-Ratgeber, bezogen auf Neuerstellung).

  • Funktionen: Shop, Online-Buchung, Kundenportal oder Anbindungen an andere Systeme.

  • Barrierefreiheit: Von Anfang an mitgedacht, kostet sie nach unserer Erfahrung im Entwurf wenig und beim Nachrüsten deutlich mehr.

  • Abstimmung: Jede zusätzliche Korrekturrunde und jeder weitere Entscheider verlängert das Projekt.

  • Beobachtung nach dem Livegang: Zwei bis drei Monate Monitoring sind Arbeit. Fehlt der Posten im Angebot, fehlt meist auch die Arbeit.

Wie lange ein Relaunch dauert

Auch zur Dauer gibt es keine neutrale Quelle. Anbieter nennen eine Woche bis zwölf Monate, je nach Größe. Rechnet man die groben Phasendauern aus unserer Übersicht oben zusammen, kommt eine kleine bis mittlere Firmenseite auf knapp zwei bis vier Monate bis zum Livegang, wenn Inhalte und Freigaben zügig kommen. Das ist eine Planungsannahme, kein Versprechen. Nach unserer Erfahrung entstehen die meisten Verzögerungen nicht bei der Technik, sondern bei Texten, Fotos und Freigaben. Dazu kommt die Zeit nach dem Livegang, in der Google die neuen Adressen übernimmt.

Wann ein Neuaufbau günstiger ist als ein Relaunch

Nicht jede alte Website braucht einen vollständigen Relaunch. Hat ein kleiner Betrieb nur eine Handvoll Seiten, kaum Besucher aus der Google-Suche und keine nennenswerten Links, muss wenig umziehen. Dann ist ein schlanker Neuaufbau oft günstiger als ein Relaunch mit Inventur und Weiterleitungsplan.

Für genau diese Fälle haben wir ein festes Paket: die Website für 999 Euro. Das ist ein Onepager mit bis zu sechs Abschnitten, Texten und Kontaktformular. Er kostet 999 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer und ist innerhalb von 48 Stunden nach dem ausgefüllten Fragebogen live. Ausdrücklich nicht gedacht ist das Paket für Websites mit vielen Unterseiten und für Relaunches großer Bestandsseiten mit Weiterleitungen. Hat eure alte Seite Unterseiten mit Besuchern oder Links, sprecht das vorher an. Ein Onepager hat für sie kein inhaltliches Gegenstück, dann ist ein größeres Projekt oft die bessere Wahl.

Die Website-Relaunch-Checkliste

Die Checkliste fasst den Ablauf in drei Abschnitte zusammen. Ihr könnt sie mit eurer Agentur Punkt für Punkt durchgehen.

Vor dem Relaunch

  • Zugänge geklärt: Domain, Hosting, Redaktionssystem, Search Console, Analytics, alles auf euren Namen.

  • Search-Console-Export gesichert: Seiten und Suchanfragen mit Klicks und Impressionen, längster Zeitraum.

  • Vollständiger Crawl der alten Seite, inklusive PDFs und Seiten außerhalb des Menüs.

  • Liste der Seiten mit externen Links.

  • Ladezeit und Anfragen der alten Seite gemessen.

  • Ziele und Messgrößen schriftlich festgelegt.

  • Inhalte-Inventur: Jede Adresse ist als behalten, überarbeiten, zusammenlegen oder löschen markiert.

  • URL-Änderungen auf das Nötige begrenzt, Domainwechsel möglichst getrennt geplant.

  • Weiterleitungsplan fertig: alte Adresse, neue Adresse, 301, keine Ketten, keine Sammelweiterleitung auf die Startseite.

  • Vorschau mit Passwort und noindex geschützt.

  • Formulare, Messung, Einwilligung, Impressum und Datenschutz auf der Vorschau getestet.

  • Zwei Sitemaps vorbereitet: alte und neue Adressen.

Am Livegang-Tag

Die sieben wichtigsten technischen Prüfungen zeigt die Grafik. Dazu kommen:

  • Termin mit wenig Besuchern gewählt, und jemand ist erreichbar, der Fehler beheben kann.

  • Bestätigung der Domain in der Search Console funktioniert noch.

  • Stichproben wichtiger alter Adressen im URL-Prüftool der Search Console.

  • Alte Seite erst abschalten, wenn alle Prüfungen bestanden sind.

Checkliste mit sieben Prüfpunkten für den Livegang-Tag eines Website-Relaunchs, darunter Weiterleitungen, noindex, robots.txt, Sitemaps, Formular und Messung.

Checkliste für den Livegang-Tag eines Website-Relaunchs. Quellen: Google Search Central, Websiteumzug mit URL-Änderungen; Search-Console-Hilfe (abgerufen 23.10.2026); Testanfrage und Messung als ergänzende Prüfpunkte aus unserer Projektpraxis.

Nach dem Livegang

  • In den ersten Wochen wöchentlich die Seitenindexierung auf neue 404-Fehler prüfen.

  • Sitemaps-Bericht verfolgen: alte Adressen sinken Richtung null, neue steigen.

  • Klicks der wichtigsten Seiten mit dem Export von vorher vergleichen.

  • Anfragen zählen und mit dem Ausgangswert vergleichen.

  • Betreiber wichtiger verlinkender Seiten um Aktualisierung der Links bitten.

  • Alte Sitemap erst entfernen, wenn sie keine indexierten Seiten mehr zeigt. Weiterleitungen bleiben.

  • Updates und Wartung nach festem Plan.

Woran ihr eine gute Relaunch-Agentur erkennt

Viele Agenturen werben mit „Relaunch ohne Ranking-Verlust“. Garantieren kann das niemand. Google kündigt bei jedem Umzug Schwankungen an und erwartet bei einem Domainwechsel mit gleichzeitigem Umbau von Inhalten und Struktur eine wahrscheinliche Beeinträchtigung. Was eine Agentur aber zeigen kann, ist ein sauberer Prozess. Diese Fragen helfen euch beim Vergleich von Angeboten:

  • „Gibt es einen Weiterleitungsplan, und dürfen wir ihn vor dem Livegang sehen?“ Eine gute Antwort sagt euch, wer ihn erstellt, aus welchen Daten und wann.

  • „Welche Daten werden vorher gesichert?“ Search Console, Analytics, Crawl und Backlinks sollten genannt werden, ohne dass ihr nachfragt.

  • „Wie wird die Vorschau geschützt, und wer sorgt dafür, dass das noindex beim Livegang verschwindet?“

  • „Wer beobachtet nach dem Livegang, wie lange, und ist das im Preis enthalten?“

  • „Wem gehören Domain, Website und Zugänge?“ Die Antwort sollte lauten: euch, schriftlich.

  • „Wer pflegt die Seite danach, und was können wir selbst ändern?“

  • „Woran messen wir den Erfolg?“ Wer mit euch nur über Design spricht und nie über Anfragen, plant an euren Zielen vorbei.

  • „Wie gehen wir mit Barrierefreiheit, Impressum und Einwilligung um?“

  • „Was passiert, wenn das Projekt länger dauert oder mehr Seiten umziehen als gedacht?“

Wie wir selbst Relaunches umsetzen, beschreiben wir auf unserer Seite zu Webdesign. Wenn ihr einen Relaunch plant, stellen wir euch vorher eine Liste eurer wichtigsten Seiten aus der Search Console zusammen. Habt ihr schon einen Weiterleitungsplan, auch von einer anderen Agentur, schauen wir ihn uns an und sagen euch, wo Lücken sind. Schreibt uns dafür einfach über unser Kontaktformular.

Häufige Fragen

Was kostet ein Website-Relaunch?

Öffentliche Anbieterangaben reichen von etwa 1.000 bis über 80.000 Euro, eine unabhängige Erhebung gibt es nicht. Unsere Beispielrechnung mit 103 Euro pro Stunde ergibt für eine kleine Firmenseite rund 3.100 bis 6.200 Euro netto, für eine mittlere rund 8.200 bis 15.500 Euro.

Wie lange dauert ein Website-Relaunch?

Anbieter nennen eine Woche bis zwölf Monate, nach unserer groben Planungsannahme sind es für eine kleine bis mittlere Seite knapp zwei bis vier Monate bis zum Livegang. Danach solltet ihr mindestens zwei bis drei Monate beobachten, bis Google die neuen Adressen übernommen hat.

Verliere ich durch einen Relaunch mein Google-Ranking?

Nicht zwangsläufig: Google kündigt bei jedem Umzug „vorübergehende Schwankungen“ an. Typische Ursachen dauerhafter Verluste sind fehlende oder falsche Weiterleitungen, gelöschte Seiten mit Besuchern und ein vergessenes noindex.

Wie lange müssen Weiterleitungen bestehen bleiben?

Google Search Central sagt „generell mindestens für ein Jahr“, die Search-Console-Hilfe zum Domainwechsel nennt mindestens 180 Tage. Wir lassen Weiterleitungen dauerhaft bestehen, weil alte Links oft jahrelang weiterleben.

Brauche ich das Adressänderungstool, wenn meine Domain gleich bleibt?

Nein, das Tool ist nur für den Wechsel auf eine andere Domain oder Subdomain gedacht, nicht für HTTP zu HTTPS und nicht für neue Pfade. Bleibt eure Domain gleich, reichen saubere 301-Weiterleitungen und aktuelle Sitemaps.

Muss meine neue Website barrierefrei sein?

Das BFSG verpflichtet vor allem Anbieter von Onlineshops, Online-Buchungen und ähnlichen Diensten für Verbraucher, Kleinstunternehmen mit Dienstleistungen sind ausgenommen. Wir empfehlen trotzdem, beim Relaunch barrierefrei zu bauen; das ist keine Rechtsberatung.

Wie oft sollte man eine Website relaunchen?

Einen festen Rhythmus gibt es nicht, und eine belastbare Zahl zur typischen Lebensdauer von Firmenwebsites haben wir nicht gefunden. Sinnvoller sind Anlässe: keine Sicherheitsupdates mehr, langsam auf dem Handy, verändertes Angebot oder keine eigene Pflege möglich.

Was ist der Unterschied zwischen Redesign und Relaunch?

Ein Redesign verändert vor allem das Aussehen, Struktur und Adressen bleiben meist gleich. Ein Relaunch ist ein umfassender Neustart, oft mit neuer Struktur, neuem System und neuen Inhalten; für die SEO-Planung zählt vor allem, ob sich Adressen ändern.

Fazit

Ein Website-Relaunch ist weniger ein Designprojekt als ein geordneter Umzug. Ob Rankings halten, entscheidet sich weniger am Look als an vier Dingen: gründliche Bestandsaufnahme, wenige geänderte Adressen, vollständiger Weiterleitungsplan und Beobachtung nach dem Livegang. Google beschreibt diese Schritte in seiner eigenen Dokumentation ziemlich genau.

Wenn ihr nur einen Schritt mitnehmt: Exportiert heute eure wichtigsten Seiten aus der Search Console, noch bevor ihr mit irgendeiner Agentur über Design sprecht. Diese Liste entscheidet später darüber, was beim Relaunch auf keinen Fall verloren gehen darf.