Leadgenerierung.

Kurz erklärt

Leadgenerierung heißt, aus anonymen Interessenten Kontakte zu machen, die dir freiwillig Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse geben, damit du ihnen ein Angebot machen kannst.

Stand 12. Oktober 2026 · Dustin Tatarowicz, marschfahrt

Ein Lead ist ein Kontakt, der Interesse gezeigt hat, aber noch kein Auftrag ist. Leadgenerierung umfasst alles, was solche Kontakte erzeugt: ein Anfrageformular auf der Website, einen Rückrufwunsch, einen Kostenrechner oder ein Formular direkt in einer Anzeige. Für Handwerksbetriebe, Solarunternehmen und Dienstleister ist das meist das eigentliche Ziel von Website und Werbung, weil der Verkauf erst im Gespräch passiert.

So funktioniert Leadgenerierung

Am Anfang steht ein Angebot, für das Menschen ihre Daten hergeben. Das kann ein unverbindliches Angebot, ein Termin vor Ort oder eine Ersteinschätzung sein. Der Weg dorthin führt meist über eine Landingpage mit Formular oder über ein Formular in der Anzeige selbst.

Meta bietet dafür das Werbeziel Leads. Laut Meta richtet es sich an Personen, die eher bereit sind, Informationen zu teilen, und die Formulare nutzen laut Meta-Entwicklerdokumentation Angaben, die Menschen bereits mit Facebook geteilt haben. Google Ads bietet Assets mit Lead-Formular, über die Nutzer laut Google direkt aus der Anzeige Kontaktdaten senden. Leads werden dort laut Google 60 Tage gespeichert, als Datei herunterladen kannst du die der letzten 30 Tage.

Worauf du als Betrieb achten solltest

Miss Leads an Aufträgen, nicht an der Menge. Ein Formular in der Anzeige ist bequem und bringt oft viele Kontakte. In Projekten sehen wir oft, dass ein Teil davon telefonisch nicht erreichbar ist oder sich kaum an die Anfrage erinnert. Ein bis zwei Fragen, etwa nach Postleitzahl oder Zeitrahmen, filtern früh.

Leg fest, wer Leads wie schnell bearbeitet. Google bietet laut eigener Hilfe eine E-Mail-Benachrichtigung für jeden Lead sowie Übergaben per Webhook oder Schnittstelle an ein CRM. Ohne diese Verbindung liegen Kontakte im Werbekonto, bis jemand nachschaut.

Denk an den Datenschutz. Für Lead-Formulare in Google Ads musst du laut Google einen Link zu deiner Datenschutzerklärung angeben, der am Ende des Formulars erscheint. Auch beim eigenen Formular gehört in die Datenschutzerklärung, was mit den Daten passiert.

Halte das Formular auf der Website kurz. Jede Pflichtangabe ist eine Hürde mehr. Woran Anfragen auf der eigenen Website sonst noch scheitern, zeigt unser Beitrag Warum über euer Kontaktformular keine Anfragen kommen.

Häufige Fragen zur Leadgenerierung

Formular in der Anzeige oder auf der Website? Das Formular in der Anzeige ist schneller ausgefüllt, auf der Website erfährt der Interessent mehr über dich, bevor er anfragt. Google wirbt damit, dass Lead-Formulare mehr Leads bringen als eigenständige Website-Formulare. Das ist eine Herstellerangabe, über die Qualität entscheiden deine Fragen.

Was kostet ein Lead? Das hängt vom Klickpreis und davon ab, wie viele Besucher anfragen. Wie du beides verbindest, erklären die Einträge zum CPC und zur Conversion Rate.

Gehört Leadgenerierung zum Marketing oder zum Vertrieb? Zu beidem. Marketing erzeugt den Kontakt, der Vertrieb macht daraus einen Auftrag. Wichtig ist, dass beide dasselbe unter einem guten Lead verstehen.

Wenn deine Meta-Kampagnen Anfragen statt nur Klicks bringen sollen, übernehmen wir Einrichtung, Formular und Auswertung im Ad Management.

Viele Kontakte, aber kaum Aufträge daraus? Wir bauen Anzeigen und Formulare so, dass die richtigen Leute anfragen, und messen bis zum Abschluss.

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